Schwarzwaldfahrt des Partnerschaftsausschusses Eppingen-Epping

Beim Vogtsbauernhof in Gutach
Mit 30 Teilnehmern startete in Eppingen mit einem Bus der Fa. Hofmann eine Ausfahrt des Partnerschaftsausschusses Eppingen-Epping mit Gästen aus England in den Schwarzwald. Über das Rhein- und Kinzigtal wurde das Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe erreicht. Neben Traditionen wie der Tracht mit dem Bollenhut konnte dem oftmals harten Leben und Arbeiten auf einem Schwarzwälder Bauernhof begegnet werden. Neben Tradition und Geschichte prägt auch die Industrie den Schwarzwald. Dies war auf der Weiterfahrt nach Hornberg zu sehen, das mit dem legendären Hornberger Schießen bekannt wurde und mit der Firma Duravit über einen Marktführer im Bereich der Sanitärkeramik verfügt.
In Triberg wurde das Schwarzwaldmuseum besichtigt. Faszinierende Orchestrien, bunte Trachten und ein Mineralienstollen vermittelten vielseitige Eindrücke. Ein Modell der Schwarzwaldbahn veranschaulicht die geniale Idee ihres Erbauers Robert Gerwig. Eindrucksvoll war der Besuch des Triberger Wasserfalles, der als Deutschlands höchster Wasserfall gilt.
Tags darauf folgte ein Besuch des Deutschen Uhrenmuseums in Furtwangen. Umfassend wird die Geschichte der Uhrenherstellung im Schwarzwald präsentiert.
Einst war die Sammlung Teil der Uhrmacherschule, aus der die heutige HFU, Hochschule Furtwangen University, hervorging. Museale Vergangenheit, moderne Industrie, Forschung und Lehre liegen dicht beisammen, wie bei der Fahrt durch Furtwangen an zahlreichen Industriebetrieben deutlich wurde. 
Auf der Weiterfahrt konnte an der Bundesstraße 500 beim Lachenhäusle eine herrliche Aussicht über die Schwarzwaldberge ins Rheintal genossen werden und es wurde mit 1080 Metern über NN der höchste Punkt der Ausfahrt erreicht. Die Mittagsrast erfolgte im Thurnerwirtshaus, das vom Verein timeout e.V., der Jugendliche betreut, betrieben wird. Die englischen Gäste wurden zu ihrer Überraschung von einem englischsprechenden Betreuer und ehemaligen Londoner Hotelmanager begrüßt.
Danach wurde die Donauquelle in Donaueschingen besucht, und damit führte die Ausfahrt in den Schwarzwald vom Rheintal bis zur Donau. Mit dem Dank an Martina und Eduard Muckle für Vorbereitung und Leitung der Ausfahrt fanden die Tage im Schwarzwald ihren Abschluss.   
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