Ein Herbstmorgen wie verzaubert ..... und ein Gedicht

6
Der Tag erwacht, der Nebel schwebt noch über dem Neckar und hüllt alles in einen zarten Schleier. Aber die aufgehende Sonne beleuchtet schon Burg Guttenberg gegenüber.
Es ist einer dieser Tage, an denen uns schon morgens in aller Frühe die Natur verzaubert. So herrlich zeigt sie sich im Herbst und lädt uns ein, diese Anblicke zu genießen. 

Einer der letzten Oktobertage in der vergangenen Woche war es, aber das Gedicht von Eduard Mörike passt trotzdem ganz wunderbar.  













Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen.
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
im warmen Golde fließen.


Eduard Mörike (1804 - 1875)
15
Diesen Autoren gefällt das:
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
5 Kommentare
8.305
Daniela Somers aus Untergruppenbach | 01.11.2021 | 14:53  
10.084
Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 01.11.2021 | 15:20  
8.305
Daniela Somers aus Untergruppenbach | 01.11.2021 | 16:09  
7.400
Michael Harmsen aus Weinsberg | 02.11.2021 | 13:23  
10.084
Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 02.11.2021 | 13:30  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.