Rettungshunde retten Versteckpersonen bei klirrender Kälte

Vom Vorsitzenden Günter Baumann und Staffelführer Walter Baer erhielten die neuen Hundeführer ihre Urkunden, 2.v.l. Katharina Dietz mit RH Kayla, re. Michael Dierberger
Heilbronn: Übungsgelände der Rettungshundestaffel Unterland | Bei Minustemperaturen suchten 24 Rettungshundeteams des Bundesverbandes Rettungshunde nach vermissten Personen. Höchste Eile war geboten, um die Vermissten bei dieser extremen Witterung im Heilbronner Wald und in einem eingestürzten Gebäude zu finden. Zu solchen Einsätzen werden die Rettungshundeteams der BRH Rettungshundestaffel Unterland immer wieder gerufen. Doch in diesem Fall handelte es sich glücklicherweise nur um eine Rettungshundeprüfung die jedes Team einmal jährlich abzulegen hat. 30000m² Waldfläche muss das Rettungshundeteam in nur 25 Minuten absuchen. Max. drei Personen werden im Wald im Unterholz oder unter einer Laubschicht versteckt und müssen gefunden werden. Nicht nur eine tolle Leistung zeigten die Hunde, sondern auch die Versteckpersonen, die teilweise eine Stunde im kalten Versteck ausharren mussten, bis die Spürnasen sie entdeckten. Feuer, Rauch und Geräusche störten die Hunde bei der „Trümmersuche“ auf dem Übungsgelände nicht. Auch hier waren unter meterdicken Trümmerteilen versteckte Helfer zu finden.17 Teilnehmer bestanden die Prüfung. Flächensuchhund Kayla und Sally die erstmals eine Prüfung abgelegt haben verstärken nun das Unterländer Team. Zahlreiche Besucher verfolgten interessiert die Prüfungen und zollten der ehrenamtlichen, sehr zeitaufwendigen Arbeit großen Respekt.
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