Heißer Dixie bei kühlem Wetter

Die Smoke Street Jazzband vom Mehrgenerationenhaus überzeugte durch swingenden Dixieland. Mit Rudi Trinkaus, Dieter Hildenbrand, Ernst Knorpp, Fritz Resech und Werner Philipp (v.l.n.r.)
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Die neu zusammengestellte Smoke Street Jazzband und die Veranstalter vom Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Rauchstraße hatten beim ersten Jazzkonzert nach der Coronapause wohl keinen Deal mit dem Frühling geschlossen. Trotz bedrohlichem Wolkenbild konnte Ute Neuschwander vom MGH endlich wieder einen Jazzabend auf der Terasse des MGH eröffnen. Die Instrumentalisten musste man den meist älteren Jazzfans aber nicht mehr vorstellen, hatten die  Senior-Jazzer doch schon in früheren Konzerten ihre Fähigkeiten gezeigt.
Nach rhythmischen Klängen aus den 20er und 30er Jahren gönnte sich das Quintett im zweiten Konzertteil einen Ausflug in das Evergreen-Terrain swingender Schlager. Durchdachte Soli rückten die einzelnen Musiker ins rechte Licht. Rudi Trinkaus zeigte wie er akzentuiert trommeln kann. Dieter Hildenbrand ließ die dicken Saiten seines Kontrabasses energisch schnurren. Ernst Knorpp faszinierte durch überraschende Banjosoli. Öfters kam es zu einem musikalischen Austausch zw. Sopransaxophon und Posaune, die von Werner Philipp und Fritz Resech gespielt wurden. Nicht nur die Musik sondern auch die Entertainerqualitäten der locker aufspielenden Band ließen das Publikum noch Zugaben einfordern. Auf weitere Konzerte der Dixiereihe im Mehrgenerationenhaus kann man gespannt sein.

Die Smoke Street Jazzband vom Mehrgenerationenhaus überzeugte durch swingenden Dixieland. Mit Rudi Trinkaus, Dieter Hildenbrand, Ernst Knorpp, Fritz Resech und Werner Philipp (v.l.n.r.)
Mit swingenden Klängen kämpfte die Smoke Street Jazzband vom MGH erfolgreich gegen die drohenden Regenwolken an. (Dieter Hildenbrand, Werner Philipp, Ernst Knorpp, Fritz Resech, Rudi Trinkaus, v.l.n.r.)
Ute Neuschwander vom Team des Mehrgenerationenhauses begrüßte die Konzertbesucher und freute sich über den Einsatz der Smoke Street Jazzband.
Am Schlagzeug sorgte Rudi Trinkaus für den rhythmischen Drive.
Mit Sopransaxophon und unterhaltender Moderation führte Werner Philipp durch das Konzert.
Fritz Resech improvisierte auf der Posaune und Ernst Knorpp begleitete die Band mit dem Banjo.
Autor:

Friends of Dixieland aus Heilbronn

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