Reihe Magnificat
Neue Vokalmusik mit Natasha López
- Natasha López
- Foto: privat
- hochgeladen von Chor am Deutschordensmünster
Die spanische Sängerin Natasha López ließ die Zuhörer mit neuer Vokalmusik aufhorchen. Sie bot Kompositionen von Giacinto Scelsi, Hildegard von Bingen, Sofia Gubaidulina, Charlotte Seither, Lothar Heinle (UA) und Karin Rehnqvist. Dabei wählte sie für Ihre Darstellung innerhalb der Kirche drei Plätze aus: Karin Rehnqvists Komposition über ein schwedisches Abendlied und Giacinto Scelsis Ave Maria erklangen vom Chorraum aus, der eine ganz andere Akustik hat als das Kirchenschiff. Scelsis Pater Noster und drei Gesänge der Hl. Hildegard von Bingen sowie die Komposition der erst letztes Jahr verstorbenen russischen Komponistin Sofia Gubaidulina über die Visionen der Hl. Hildegard erklangen aus der Turmkapelle (Marienkirche). Michael Saum spielte auf der Seifert-Rensch-Orgel passend zum Marienmonat Mai zwei Antiphonen aus der feierlichen Vesper in der Vertonung von Marcel Dupré (1886-1971) sowie ein Praeludium über das österliche Regina caeli von Hermann Schroeder (1904-1984). Den dritten Block auf der Orgelempore bildete eine Uraufführung von Lothar Heinle: klang.splitter (2021), ein Werk das Klangfiguren der Sängerin in den Pausen elektronisch transformiert und mit Effekten versehen wird. Schließlich von Charlotte Seither Feinstaub Nr. II und als Abschluss ein Alleluja von Scelsi.
Organisation:Chor am Deutschordensmünster aus Heilbronn |
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