Schnaitmann fordert Investitionen für Verkehrswende

Volles Gewerkschaftshaus | Foto: Florian Vollert
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Der Bahnexperte Gerhard Schnaitmann startete beim Jahresempfang der Unterländer Linken im Heilbronner Gewerkschaftshaus mit Positivem: Das 49-€-Ticket als bundesweites Ticket sei ein echter Schritt zu einer Verkehrswende. 
Vor allem fehle der verlässliche und gut ausgebaute Takt der öffentlichen Verkehrsmittel. Gerade auch im Raum Heilbronn sei dies deutlich, Reaktivierungen müssen finanziert werden: z.B. die Zabergäubahn, die Bottwartalbahn oder die durchgehende Elektrifizierung der Strecke bis Schwäbisch Hall - Hessental. Dazu zählte er auch Verbesserungen auf der Frankenbahn. 
Der Heilbronner Stadtrat Konrad Wanner unterstützte die bahnpolitischen Positionen Schnaitmanns. Er zählte die zahlreichen Initiativen der LINKEN im Gemeinderat für einen besseren Heilbronner Nahverkehr auf: Viertelstunden-Takt, durchgehende Busspuren, barrierefreie Haltestellen und eine Stadtbahnlinie westlich des Neckars. Das alles erfordere hohe Investitionen. Das Geld dafür fehle, weil die Bundespolitik massiv den Rüstungshaushalt erhöhe. In der Diskussion wurde das ebenfalls betont: an Schulen, bei den Krankenhäusern oder im sozialen Wohnungsbau und im Klimaschutz fehlen Gelder für dringende Investitionen.

Autor:

DIE LINKE aus Heilbronn

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