Chemie-Fonds fördert Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht - Die Heinrich von Kleist-Realschule erhält 1.500 Euro

Joachim Hofmann, Geschäftsführer der Brüggemann-Gruppe in Heilbronn und Vorstand im Chemie-Arbeitgeberverband (3.v.l.), brachte den symbolischen "Geldregen" für die Heinrich-von-Kleist-Realschule mit: Die Referendarin Kim Speidel (l.) brachte die Idee zur Förderung mit, Fachlehrerin Daniela Mohr (2.v.l.) und Schulleiterin Barbara Weißhardt (4.v.l.) unterstützten sie dabei. (Foto: ChemieBW - zur redaktionellen Verwendung frei mit Urheberhinweis).
Heilbronn: Heinrich-von-Kleist-Realschule - Böckingen | Heilbronn, 22. Juni 2018. Mehr Mittel um Chemie in der Praxis zu erleben: Die Heinrich von Kleist-Realschule in Heilbronn erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1.500 Euro. Mit der Summe werden unter anderem Glasgeräte und Chemikalien für eigenständige Schülerversuche finanziert. Schulleiterin Barbara Weißhardt und Fachlehrerin Daniela Mohr nahmen bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“, von Joachim Hofmann, Geschäftsführer bei Brüggemann Chemical in Heilbronn und Vorstand des Arbeitgeberverbandes Chemie in Baden-Württemberg, entgegen.

Dass Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht mehr als nur Grundlagen vermitteln, sondern das wissenschaftliche Verstehen und das Interesse an der Chemie fördern, unterstrich Joachim Hofmann bei der Übergabe. „Die Verknüpfung von Praxis, von Experimenten, mit dem wichtigen theoretischen Hintergrund, ist eine entscheidende Säule von Realschulen“, so Hofmann. Für die Chemie sei es besonders wichtig, hier motivierte und gut ausgebildete Nachwuchskräfte zu finden. Eine gute Ausstattung an den Schulen ist dabei eine notwendige Grundvoraussetzung.

Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.


Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat er die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit will die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen zur Seite stehen und helfen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten.

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt mehr als 30 Millionen Euro zur Förderung eines spannenden, modernen Chemieunterrichts geflossen. Rund 14 Millionen Euro gingen an über 5000 Schulen. Mit diesem Geld konnten die Lehrer und Lehrerinnen Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen.

Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Experimente für Grundschulen und Antibiotika wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch (http://fonds.vci.de).


Zu den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg

Unter dem Dach der Chemie-Verbände Baden-Württemberg arbeiten mehrere Verbände mit Sitz in Baden-Baden zusammen. Es handelt sich dabei um

•den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie)
•den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:

•den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), und
•die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL).  

In diesen Verbänden sind derzeit insgesamt 457 Mitgliedsunternehmen mit 105.000 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2017 ca. 38,5 Milliarden Euro. Die größten Teilbranchen sind Pharma (36 Prozent), Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent) sowie Körperpflege und Waschmittel (9 Prozent). Derzeit bilden die Unternehmen etwa 3.500 Jugendliche aus.


Medienkontakt Chemie-Verbände Baden-Württemberg:

Andreas C. A. Fehler
Pressesprecher
+49 7221 2113-48
+49 162 2111648
medien@chemie.com
http://newsroom.chemie.com
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