Lichtenstein - Blaubeuren, Ganztagsfahrt des Historischen Vereins am 07.09.2017

Schloß Lichtenstein, wieder aufgebaut nach dem Roman von Wilhelm Hauff (Foto: Thomas Seitz)
Die Einführung im Bus erfolgte durch den Reiseleiter Bernhard Hermann. Thema war Wilhelm Hauff, war doch das erste Ziel der Lichtenstein! Durch die romantische Erzählung angeregt wurde die zerstörte Burg im gotischen Stil auf einem Alb-Kegel wieder aufgebaut. Viele Räume wurden im Schloß durchschritten, u.a. die Waffenhalle mit Ritterrüstungen, der Ahnensaal und der große Rittersaal. Die Trinkstube gefiel mit einer Kanzel für Trinksprüche und direktem „Fluchtweg“ in den Weinkeller. Dann war Eduard Mörike an der Reihe mit seiner „Historie von der Schönen Lau“, war man doch auf dem Weg nach Blaubeuren. Am dortigen Blautopf sah man hinein in den kleinen See mit der faszinierenden Farbe. Nahe dabei das Kloster, gegründet 1085; Im Laufe der Jahrhunderte wurde eine Klosterschule eingerichtet, heute noch evangelisch-theologisches Seminar. Das Chorgestühl der Kirche vor dem Hochaltar außergewöhnlich: zweireihige Sitze mit Plastiken geschmückt und Baldachinen abgeschlossen. Der Altar hat bemalte Doppelflügel! Im Schrein steht erhöht die Muttergottes, von Heiligen umgeben. Im altehrwürdigen „Waldhorn“ nahm man das Mittagessen ein. Im Urgeschichtlichen Museum sah man die ersten figürlichen Darstellungen der Menschheit (ca. 40.000 Jahre alt), bekannt die „Venus vom Hohle Fels“. neu



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