Von Kahn zu Kult - unsere Nachbarin, die Zigarre

Der jüdische Friedhof in Eppingen war lange Jahrzehnte Begräbnisstätte der jüdischen Gemeinde Gemmingen.
Heilbronn: Abendrealschule Heilbronn e.V. | 2009 erschien diese Publikation, initiiert und herausgegeben von der HELA und der Abendrealschule Heilbronn, um die historische Dimension dieses Platzes in der Bahnhofsvorstadt und den Übergang von der industriellen Nutzung zum Kulturhaus zu würdigen, nicht zuletzt aber der Pflege der Nachbarschaft wegen. Die Brüder Anselm, Julius und Josef Kahn, aus Gemmingen nach Heilbronn gekommen, betrieben gemeinschaftlich die Anfang des 20. Jahrhunderts gegründete Zigarrenfabrik in der Achtungstraße und setzten ihre gefragten Produkte in hohen Stückzahlen ab. In der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur wurden jüdische Unternehmer infolge der Arisierung aus der Wirtschaft und zur Emigration gedrängt. Auch die Brüder Kahn mussten nach der Flucht aus Deutschland neue Perspektiven in Europa und in den USA suchen. Dieser Tage besuchte Harold Kahn, ein Enkel Josef Kahns, begleitet von seinen Nichten Lauren und Lynelle, die Heimat seines Großvaters und zugleich den Geburtsort Heilbronn seines Vaters Otto Albert - die Familie hatte in der Bruckmannstraße 28 gewohnt. Besuche der jüdischen Friedhöfe Im Breitenloch sowie in Eppingen, des Ehrenfriedhofs in Heilbronn, der „Zigarre“ mit den Nachbarschulen HELA und ARS sowie der Gemeinde Gemmingen, beeindruckten die Gäste aus den USA sehr. TG.
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