100 Jahre Frauenwahlrecht und 70 Jahre Frauen Union

Die Delegierten bim Landesparteitag -von rechts: Martina Susset, Gundula Hagner, Renate Pfeifer, Marieluise Bethke, Renate Stephan
Der Landesdelegiertentag in Oftersheim, an dem die Heilbronnerinnen teilnahmen, machte eine Bestandsaufnahme. Wo stehen wir heute gesellschaftlich, wirtschaftlich, in der Politik und in der Partei. Die Antwort der Frauen war: "Es bleibt viel zu tun." In den 1970er Jahren beherrschte das Bild der Hausfrau und Mutter das Frauenbild in unserem Land. Als "Rabenmütter" galten Frauen, die ihre Kinder betreuen ließen. Durch die durch den Einsatz der Frauen Union gesetzlich erreichte Elternzeit ist es möglich, Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen. Das Frauenbild in den Medien, das oft auf Aussehen und Figur reduziert wird, macht große Sorgen. Abgelehnt wurde von den Delegierten die Vollverschleierung. Sie verkörpert die Unterdrückung der Frau und behindert die Integration. Immer noch sind Frauen wirtschaftlich im Nachteil. Trotz der Mütterrente ist die Rentensituation der Frauen schlecht. Sie verdienen im Schnitt 7% weniger als ihre Kollegen. Dr. Inge Gräsle MdEP und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB wiesen in ihren Beiträgen daraufhin, wie beschämend niedrig der Anteil von Frauen in der Politik sei. Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer begeisterte mit ihrer Rede die Unionsfrauen. Konstruktiv zeigte sie Wege zu einer gleichberechtigten Stellung der Frauen. FU
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