Zusammenhalt über meine.stimme: Nachbarschaftshilfe während der Corona-Pandemie

Was jetzt zählt, ist Zusammenhalt (wenn auch nicht physisch) und gegenseitige Unterstützung. So bleiben wir alle trotz der Einschränkungen eine Gemeinschaft.
 
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Liebe Heimatreporter, jetzt heißt es: zusammenhalten! Viele Städte haben es schon vorgemacht und auch wir möchten gemeinsam mit Ihnen aktiv werden und eine regionale, vertrauenswürdige Plattform für Nachbarschaftshilfe schaffen. Egal ob Helfende oder Hilfesuchende - lassen Sie uns diese coronabedingte Situation gemeinsam bewältigen!

Die Aufforderung, Zuhause zu bleiben und soziale Kontakte zu meiden, ist aktuell für die meisten nicht einfach. Über meine.stimme aber haben wir die Möglichkeit, ohne Angst vor Ansteckung zu kommunizieren und uns auszutauschen. Das möchten wir nutzen und gemeinsam mit Ihnen ein Nachbarschaftsnetzwerk aufbauen. Wir möchten Hilfesuchende und Helfende zusammenbringen.

So soll es funktionieren

Schreiben Sie einen Beitrag, ob Sie helfen möchten oder Hilfe benötigen. Wichtig sind dabei folgende Angaben:
  • Benötigen Sie Hilfe oder möchten Sie Ihre Hilfe anbieten?
  • Bei was benötigen Sie Hilfe oder können Sie Hilfe anbieten (z.B. einkaufen gehen, Botengänge oder Gassi gehen)?
  • In welchem Zeitraum benötigen Sie Hilfe oder können Sie Ihre Hilfe anbieten (z.B. nur vormittags, nur am Wochenende)?
  • Wo wohnen Sie (Ort oder Postleitzahl)? - Wichtig: Bitte geben Sie nicht Ihre genaue Adresse an.

Bitte geben Sie in der Überschrift das Wort "Nachbarschaftshilfe" sowie Ihren Wohnort an. So kann Ihr Beitrag von Hilfesuchenden oder Helfenden besser gefunden werden. Geben Sie außerdem in der Beitragserfassung bei "Themen des Beitrags" das Stichwort/den Tag "Nachbarschaftshilfe" ein.

So finden helfende und hilfesuchende zusammen

Finden Sie einen Beitrag, der zu Ihrem Aufruf passt? Dann schreiben Sie dem Heimatreporter, der den Beitrag erfasst hat, eine private Nachricht. Dort können Sie dann Details besprechen und sich zusammenfinden.

So könnte das aussehen:
Erna Maier wohnt in Öhringen, gehört zur Risikogruppe und sollte ihr Zuhause aktuell wenn möglich nicht verlassen. Sie braucht jedoch ein Medikament aus der Apotheke. Sie meldet sich auf meine.stimme an und schreibt einen Beitrag mit dem Titel "Nachbarschaftshilfe in Öhringen gesucht":
„Hallo zusammen, ich gehöre leider zur Risikogruppe, bräuchte aber unbedingt ein Medikament aus der Apotheke. Ich wohne in Öhringen. Kann mir jemand helfen?“

Sophie Müller wohnt ebenfalls in Öhringen und gehört nicht zur Risikogruppe. Sie möchte sich während der Corona-Pandemie engagieren und ist bereit, Nachbarschaftshilfe für Mitglieder der Risikogruppe zu leisten. Frau Müller sieht den Beitrag von Frau Maier und meldet sich per privater Nachricht bei ihr. Die beiden regeln alles und so kann Sophie Erna helfen.


Das gilt es bei der Nachbarschaftshilfe zu beachten

  • Helfen Sie lokal.
  • Helfen Sie lieber wenigen und dafür kontinuierlich, um so mögliche Kontakte möglichst gering zu halten.
  • Reduzieren Sie physische soziale Kontakte. Legen Sie beispielsweise Einkäufe vor der Türe ab, anstatt diese direkt zu übergeben.
  • Desinfizieren Sie Oberflächen und Ihre Hände oder nutzen Sie Einweghandschuhe.
  • Zahlen Sie möglichst bargeldlos.
  • Die Hilfe sollte ehrenamtlich geschehen.


Bitte beachten Sie, dass Ihre Beiträge frei zugänglich sind. Veröffentlichen Sie also bitte nicht Ihre genaue Adresse oder Ihre Telefonnummer. Aus Datenschutzgründen sind Kontaktaufnahmen nur möglich, wenn Sender und Empfänger registriert und angemeldet sind.


Wir freuen uns, wenn wir so eine Plattform für Hilfesuchende und Helfende schaffen können! 
Das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!
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Manfred Rappold aus Oedheim | 23.03.2020 | 10:31  
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