Wanderung durch die Lauffener Neckarschlinge

Der zauberhafte See lädt die Neuensteiner Albvereinler zum Verweilen ein
"Hölderlin im Kreisverkehr" ist der erste Besichtigungspunkt der Tour, der einiges über den großen Sohn der Stadt Lauffen verrät. Am Hölderlindenkmal vorbei geht es dann  steile Treppen hinauf zum Panoramaweg oberhalb der Zaber, von wo aus man herrliche Ausblicke auf die Stadt und das Neckarland hat. Entspannt geht es fast eben weiter, bis der Weg nach Westen abschwenkt. Auf einem winzigen Fahrweg, auf dem sich Dutzende von Eidechsen sonnen, geht es gemächlich hinunter zur Zaber, die die Gruppe bald über-
quert und zunächst am Kaywald entlang wandert. Bald zweigt ein Wanderweg über einen Damm nach rechts ab in die Neckarschlinge von Lauffen. Hier hat der Neckar in einer der letzten Eiszeiten einen Felsriegel durchbrochen und seinen Lauf beschleunigt,
wodurch Jahrtausende später die Stadt ihren Namen bekam. Das nunmehr abgelegene Gelände versumpfte und bildet heute einen Urwald mit gelegentlichem Wasserzufluss, einen Schutzort für Wasser liebende Tiere wie Frösche oder Wildschweine sowie einige schöne Orchideenarten. Die elf Wanderer unterqueren die Bahnlinie und gelangen schließlich an einen bezaubernden See mit herrlichen Seerosen, der zum Verweilen einlädt. Der heutige Lauf des Flusses bringt uns in die Gegenwart und nach Lauffen zurück zur verdienten Schlusseinkehr.
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