Afghanistan Nachmittag in Niedernhall

Niedernhall: Ev. Gemeindehaus | Während der Taliban-Herrschaft war es in Afghanistan verboten, Drachen steigen zu lassen. Mittlerweile gehört es wieder zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Kinder in Afghanistan. Mit vielen Eindrücken quasi überschwemmt wurden die Besucher beim Afghanistan-Nachmittag, zu der die Jungschar Niedernhall eingeladen hatte.
Kinder sind in Afghanistan täglich Elend und Gewalt ausgesetzt sind. Ihre Situation ist dramatisch: Kindersterblichkeit, Unterernährung.
Auch gibt es ständig Wassermangel und gleichzeitig Überschwemmungen.
Das wichtigste Grundnahrungsmittel ist Brot, hergestellt vor allem aus Weizenmehl als Nan oder als Chapati.
Fußball ist in Afghanistan sehr beliebt. Kinder kicken mit selbtgebastelten Fußbällen in der Nähe nicht gefundener Landminen.
Auch wenn durch die Beendigung der Talibanherrschaft viele Kinder wieder zur Schule gehen können, braucht es weitere Fortschritte, um die Sicherheit der Schüler und das Recht auf Bildung für alle afghanischen Kinder zu garantieren.
Das gilt auch für die Mädchen, die früher oft nicht zur Schule gehen durften. Unter den Taliban hatten Mädchen und Frauen weniger Rechte als Jungs und Männer. Doch immer wieder gibt es Anschläge auf Mädchenschulen. So haben viele Mädchen Angst, zur Schule zu gehen und bleiben daheim.
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