Breitbandausbau Prevorst: Jetzt wird gegraben!

Bürgermeister Markus Kleemann (3.v.r.) mit Ortsvorsteher Eberhard Wolf (rechts), Bautechniker Stefan Müller (3.v.l.) sowie Vertretern der Netze BW und der beauftragten Baufirma.
Nach dem Spatenstich Ende September 2020, der den offiziellen Baustart des interkommunalen Breitbandprojektes Syna Trasse Stocksberg der Kommunen Beilstein, Oberstenfeld, Spiegelberg und Aspach signalisierte, sind nun auch in Prevorst die Bauarbeiten zum Verlegen der Glasfaserleitungen gestartet. Dazu fanden sich am Mittwoch, den 14. April 2021 Verantwortliche der Gemeindeverwaltung, darunter Bürgermeister Markus Kleemann und Ortsvorsteher Eberhard Wolf, gemeinsam mit Vertretern der Netze BW zur Baubesprechung in Prevorst ein.
Der nun erfolgende Glasfaserausbau ist ein bedeutender Meilenstein in der Prevorster Geschichte. Seit Jahren schon beschäftigt sich die Gemeindeverwaltung mit der Realisierung des dadurch möglichen schnellen Internets im hoch gelegenen Teilort. Nicht nur in Zeiten von Digitalisierung und Home-Office, sondern auch für den ganz normalen Alltag, war es uns stets ein besonderes Anliegen, den Breitbandausbau als bald als möglich hinzubekommen.
„Ich freue mich extrem über den Baubeginn vor Ort. Es ist bis dato eines der wichtigsten Projekte in meiner Amtszeit. Wir mussten viele bürokratische Hürden nehmen und viel verhandeln, doch unser großer Einsatz hat sich am Ende ausgezahlt und beschert unseren Prevorster Bürgerinnen und Bürgern die sehr lange ersehnte Verbesserung der Internetverbindung“, freut sich Bürgermeister Markus Kleemann.
Als Eigentümerin der Infrastruktur ist die Netze BW für den Bau der Glasfaserleitungen verantwortlich. Hierzu wurde die Baufirma Kellner Telecom beauftragt. Gestartet sind die Ausgrabungsarbeiten an der Straße Am Brunnenrain, an der Ecke zur Seherinstraße, wo der Hauptverteiler aufgebaut wird. Von hier aus werden drei Unterverteiler, die sich im Lindenweg, im Spizers Brunnenweg sowie Am Brunnenrain befinden, angefahren. Von den Unterverteilern verlaufen die Leitungen dann sternenförmig zu den einzelnen Gebäuden. In den nächsten Monaten werden nun die Zuleitungen an jedes einzelne Haus gebaut, wodurch jeder Haushalt in Prevorst mit dem schnellsten Breitbandanschluss versorgt wird. Hierbei ist ganz bewusst auch eine gewisse Reserve für vorhandene Baulücken miteinkalkuliert. Wo es möglich ist, werden die Glasfaserleitungen in den Gehwegen verlegt. Wo kein Gehweg ist und in den Bereichen, in denen der Gehweg nicht breit genug ist, finden die Verlegungen in der Straße statt.
„Erfreulicherweise konnten wir darüber hinaus auch eine für die Bürgerinnen und Bürger vorteilhafte Kooperation der Netze BW, als Eigentümerin der Glasfaserleitungen, und der Syna GmbH, als Eigentümerin der Stromleitungen, erreichen. Dadurch sollen in den nächsten Monaten auch alle noch vorhandenen Dachständer der Syna GmbH abgebaut werden. Dazu werden Vertreter der beiden Firmen, dort wo dies nötig ist, gemeinsam auf die einzelnen Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer zukommen, um Detailfragen zu klären“, erläutert Bürgermeister Markus Kleemann. Um die Verlegung der Glasfaserleitungen innerhalb der privaten Grundstücke zu klären, werden alle Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer persönlich aufgesucht.
Gegraben werden soll bis Oktober 2021, so dass die Scharfschaltung des Gesamtausbaus voraussichtlich Ende des Jahres realisiert werden kann. Der Betrieb der verlegten Glasfaserleitungen erfolgt durch die NetCom BW.
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