Vom Paradies ins Kriegshölzle mit dem Schwäbischen Albverein Sülzbach

Kaum sind ein paar Tropfen Regen gefallen, schon findet man überall im Wald Pilze. Diese direkt am Wegrand.
Obersulm: Zigeunerfohrle - Eichelberg | D' Gaby und de Erich folgten gerne der Einladung zur 28. Lesersommer-Aktion der Heilbronner Stimme. Sie waren wie 68 weitere Wanderer zur "Wandertour für Grenzgänger" der Sülzbacher Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins ausgewählt worden. Trotz des leichten Regens um 13:00 Uhr waren fast alle gekommen. Allerdings konnte die Wanderung erst mit Verspätung starten, da einige den Wanderparkplatz am Ruheforst nicht gefunden hatten. Dann ging es aber zügig los durch den Ruheforst in Richtung Paradies. Kurz vor dem Aussichtspunkt oberhalb von Eschenau tat sich der Wald am Randweg bereits auf und man konnte einen herrlichen Blick über das Sulmtal genießen. Ein weiteres Ziel war eine Weggabelung am Eingang des Gabelbachtals. Hier traf die Wandergruppe wieder auf den Vorstand Marcus Hummel, der über die ehemalige Rückzugssiedlung Treutlinngen (die Endung "-ingen" deutet auf das Alemannische hin) erzählte und die Wanderer darauf aufmerksam machte, dass die gerodeten Flächen, Wiesen, im Tal noch heute darauf hinweisen. Es war eine alemannische Siedlung und sie ging wohl in dem Ort Eschenau auf. Dass in Bretzfeld-Unterheimbach bereits der Ostfränkischen Sprachraum ist und dieser im nordöstlichen Baden-Württemberg als Hohenlohisch bezeichnet wird, erläuterte er. Bretzfeld gilt auch als Tor zum Hohenloher Land. Eichelberg, wo die Gruppe gestartet ist, gehört aber zum Sulmtal wo Südfränkisch gesprochen wird. 
Es hatte sich ein bunt gemischtes Völkchen zur Wanderung zusammen gefunden. So wie man Wanderer aus den verschiedenen Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins getroffen hat, so war auch eine Anzahl Naturfreunde mitgewandert. Dem erfahrenen Wanderführer, Herrn Hummel, ist es sehr gut gelungen den verschiedenen konditionellen Niveaus der Wanderer gerecht zu werden. Für manche Teilnehmer war es völlig ungewohnt und erstaunlich, dass der Wanderleiter nicht die gesamte Strecke voraus gehen muss, um eine tolle und abwechslungsreiche Wanderung zu bieten. So war es wunderbar, dass auch bei der Ankunft am Zigeunerfohrle niemand lange auf die Grillwurst warten musste. Die kleine Gruppe der Abkürzer war bereits versorgt und der große Rest kam nach und nach bei der Grillstelle an. 
Herzlichen Dank für diese wunderschöne Wanderung und perfekte Leitung und  Organisation der Veranstaltung. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Samstag, wo wir bei der Ortsgruppe Möckmühl zu Gast sein werden und werden uns im nächsten Jahr sicher wieder um eine Teilnahme bewerben.
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