Wie groß ist das Risiko wirklich? - Missratener Versuch eines Faktenchecks!

Ich beziehe mich in meinem Leserbrief auf folgendes Thema vom Redakteur Herr Nick, in der HZ vom 08.06.2021, Seite 25:

"Vom Waldbrand ist nichts bekannt" -

"Waldenburg- Gefahr von Windrädern schlägt Wellen im Gemeinderat" -

"Wie groß ist das Risiko wirklich?"

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Leserbrief: (vom 14.06.2021)
Der Redakteur Herr Nick versucht eine Gefahrenabschätzung, wie groß das Risiko wirklich ist. In einem Versuch eines Faktenchecks, lobbyiert er für die Akteure die an der Windkraft profitieren. Er missachtet in seiner Recherche geltendes Recht lt. LBO, welches Leben u. Gesundheit von Menschen und Tier im Vorsorgegrundsatz schützt. Es werden ausschließlich Marktakteure, die Lobbyisten sowie Profiteure von Windenergieanlagen sind, befragt. Wie Bundesverband Windenergie, Projektentwickler, Anlagen-Errichter sowie -Betreiber. Deren Aussagen sind als befangen und unseriös einzustufen. Es wird vermittelt, dass die Anlagen immer sicherer werden. Jedoch attestieren sich die Hersteller ein mögliches Brandrisiko. Die letzten 3 trockenen Sommer, den Trockenstress der Baumbestände mit der zum größten Teil nicht beräumter Trockenbiomasse am Waldboden, versetzt den Wald in erhöhte Brandgefahr. Auswertend vermittelt Herr Nick, dass ein Menschenleben eine "übertriebene" statistische Größe darstellt.
Ilona Kleebatt, Waldenburg
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P.S. KOMMENTAR: Der Leserbrief wurde von der HZ Redaktion online bestätigt, besaß ordnungsgemäß knapp die notwendige max. Zeichenanzahl, aber kam trotzdem nicht im Printmedium. Es kann spekuliert werden warum. 
Deshalb wende ich mich auf diesem Weg an eine kleinere Lesergemeinde.

Der relativ kurze Leserbrief kritisiert den Redakteur, in seiner nicht objektiven Vorgehensweise der Abhandlung, der o.g. Teil- Themen. Hier werden offensichtlich, nicht wie er es vermeintlich vorgibt, neutrale, parteilose und sachliche Argumente aller Akteure aufgezeigt. Und dem Leser sich somit selber eine Meinung sich bilden zu lassen.

Der Redakteur vermittelt jedoch m.E. selber seine Meinung, bzw. lobbyiert für profitierende Akteure und die "Politik mit der Brechstange" in BW. Selber hat er die Infoveranstaltung der 'BI Gegenwind' wahrscheinlich nicht, als Pressevertreter besucht. Hier hätte er die Bürgerargumente nochmals im persönlichen Gesprächen zur Kenntnis nehmen können. 

Auch seine Bilduntertitelungen "Horrorszenario: Plakate der Bürgerinitiative 'Gegenwind Waldenburg, ...' schüren gezielt die Angst vor einem Großen Feuer im Wald", sowie "Hier in Südbaden drehen sich seit Jahren Windräder im Wald: Rund 730 Anlagen gibt es aktuell im Ländle, Brände gab es seit 2005 nur eine Handvoll",  sind journalistische Formulierungen die seine Parteilichkeit unterstreichen. 
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Katja Bernecker aus Heilbronn | 21.06.2021 | 09:59  
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