Der Obstbau in Frankenbach historisch und heute

Spaziergang durch das Paradies.
Zu einem Spaziergang durch die Frankenbacher Streuobstwiese hatte der IK- Heimatgeschichte Frankenbach eingeladen.
Zunächst erklärte Herr Dr. Jürgen Hetzler wie das Grünflächenamt 1999 die Baumwiese anlegte.
118 Obstbäume stehen auf drei Hektar Fläche. Über fünfzig Prozent Apfelbäume, die Anderen eine ganze Palette von Mostbirnen, Nuss- Pflaumen-und Zwetschgenbäumen. Eine Quitte und ein Speyerling runden das Ganze ab.
Der Obstbau in Württemberg lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen .Im 19. Jahrhundert war in Frankenbach neben dem Gemüseanbau der Obstbau ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft.
Fachkundig führte Dr. Hetzler die Gruppe durch das Streuobstparadies. Selbst Besucher welche nicht sachkundig waren erfuhren viel über einzelne Apfelsorten, ihre Herkunft, Vorzüge, Pflege, Qualität, Aussehen und Verwendung. So verschieden die Frucht, so auch der Geschmack, wie sich durch Kostproben erschmecken ließ. wer kennt noch die Gewürzluiken? Schiller liebte sie, sie lagen immer in seiner Schublade und er ließ sich von ihnen inspirieren.
Eher der Zufall erschuf in früheren Zeiten neue Apfelsorten. Durch Kerne aufgegangene Sprößlinge zog man weiter auf. Erst später gelang die gezielte Züchtung. Aus örtlicher Züchtung stammt der „Frankenbacher Feldschütz“, ein lagerfähiger, vielseitig verwendbarer Dauerapfel. Ein Platz für ihn findet sich sicher auch noch in der Anlage
Die ganze Pracht des Herbstes leuchtet von den Apfelbäumen. Die schwer tragenden Äste stützen Stangen. In den nächsten Tagen ernten die Schülerinne und Schüler der Frankenbacher Schule die Äpfel für die Schülerfirma welche dann den Apfelsaft verkauft.
Zum Abschluss bot der IK- Heimatgeschichte noch eine Kostprobe dieses Apfelsaftes an.
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