Exkursion der Geschichts-AG ins römische Trier

Schüler der Geschichts- und Technik-AG an der Hela besuchten das römische Trier, hier vor der Porta Nigra
„Die Römer als Baumeister und Handwerker“ – unter diesem Motto unternahm die Geschichts--und Technik-AG der Hela eine Zeitreise nach „Augusta Treverorum“, dem römischen Trier. Stadtführer Walter Schneider erklärte den Teilnehmern zunächst die Entstehungsgeschichte der Stadt, die 18/17 v. Chr. durch Kaiser Augustus gegründet wurde und in der einst 60 000 bis 80 000 Menschen lebten. Die Bautechnik der Porta Nigra, aufeinandergeschichtete Sandsteinquader, die nur durch Metallklammern miteinander verbunden waren, war für die Schüler ebenso spannend wie die Geschichte des Bauwerks, das nur durch den Aufbau zweier Kirchen auf das römische Stadttor im Mittelalter dem Abriss entging. An der Basilika, Kaiser Konstantins Thronsaal, erfuhren die Schüler, wie sich Macht auch durch Architektur zeigen und ausüben lässt: Der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat, ist 67 m lang, 33 m hoch und 27 m breit. Der Raum wirkt noch eindrucksvoller, weil die Fenster in der Apsis versetzt sind und durch diesen optischen Trick der Raum noch größer erscheint. Außerdem besuchten die Teilnehmer der AG das Rheinische Landesmuseum und die Überreste der Kaiserthermen und erhielten so einen anschaulichen Eindruck, was die Römer als Baumeister und Handwerker ausmachte.
Eingestellt von: Martin Heigold
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