Jahresbericht 2016

Stephanie Ackermann und Andreas Schluchter mit dem Plakat "Stopp - nicht mit uns"
Kinder brauchen Schutz vor sexuellen Missbrauch, nicht nur in der Familie und an öffentlichen Orten, sondern auch in Institutionen. Dass diese Erkenntnis auch bei den Heilbronner Einrichtungen angekommen ist, zeigt sich im Jahresbericht der Fachberatungsstelle bei sexuellem Missbrauch des Vereins Pfiffigunde e. V. Vor allem Schulen haben die Fortbildungsangebote der beiden Beraterinnen vermehrt wahrgenommen. Sportvereine sowie Behinderteneinrichtungen werden in diesem Jahr nachziehen. Ziel ist es, mithilfe von Schutzkonzepten Bedingungen zu schaffen Kinder vor sexuellem Missbrauch zu bewahren. Im letzten Jahr wurde bei den Fallzahlen ein neuer Höchststand erreicht. 129mal wandten sich Personen an die Stelle und baten um eine persönliche Beratung. Insgesamt wurden 456 Gespräche mit Betroffenen, deren Angehörigen oder Fachkräften geführt. 2016 ging außerdem die Kampagne „Stopp – nicht mit uns! – Keine Belästigung in Bus und Bahn“ an den Start. In den Bussen und Stadtbahnen rufen Plakate zu Zivilcourage beim Umgang mit Belästigungen auf. Hinsehen und helfen, bei Bedarf die Polizei verständigen, das ist die Botschaft der Comicbilder, die im Heilbronner Raum in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.