Premiereneintrittsgelder wurden gespendet

Erfolgreiche Spielzeit des Kolpingtheaters, auch mit einer Tragödie (Fotos: Gerhard Herold) Fotograf: Gerhard Herold, Ort: Kochana Oedheim (Foto: Gerhard Herold)
Über ein paar Zuschauer mehr in „Bernarda Albas Haus“ hätte sich Simone Koch gefreut, resümierte die Spielleiterin des Kolpingtheaters Oedheim in der Generalversammlung. Aufgeführt wurde unter der Regie von Andreas Rüdenauer diese Tragödie von Federico García Lorca trotz der bewussten Gefahr, dass sich Stücke aus dem ernst zu nehmenden Theatergenre gerade im Amateurbereich weniger Beliebtheit erfreuen. Dennoch können die Oedheimer Theatermacher stolz sein auf die positive Zuschauer- und Presse-Resonanz. Diese Inszenierung gab einer größtmöglichen Anzahl junger Schauspielerinnen Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Erfahrungen sammelten sie ja bereits im Oedheimer Jugendtheater, das im September 2014 bei der langen Nacht der Kultur in Öhringen gastierte. Erfreulich war auch das Wiedersehen mit Gabriele Stupak, die nach langer Pause wieder auf die Kochanabühne zurück kehrte. In diesem Jahr gingen die Eintrittsgelder der Premierenvorstellung zur Hälfte an das Kinderdorf Gidö auf Sumatra und die andere Hälfte an Share & Care International e. V., einer im Dezember 2008 gegründeten Hilfsorganisation, die dank großzügiger Spenden viele Waisenkinder mit Lebensmitteln, Krankenversicherungen und Schul- bzw. Berufsausbildungen in Accra, der Hauptstadt von Ghana unterstützt.
Eingestellt von: Gerhard Sommer
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