Vom Jugendtheater bis zu den „Urgesteinen“

Jugendtheater in "Salem Aleikum": Die Syrierin Amina (re.) ist neu in der Klasse (Fotos: Gehard Herold) Fotograf: Gerhard Herold (Foto: Gerhard Herold)
„Salem Aleikum- Friede sei mit Dir“ eine beeindruckende Theaterinszenierung unter der Regie von Felix Götz eröffnete den Familienabend der Kolpingsfamilie Oedheim. Auf der Bühne standen Nachwuchsspieler des Kolpingtheaters. Einfühlsam stellten sie dar, wie Schüler ihrer neuen Klassenkameradin, einer syrischen Muslimin mit Hass und Gewalt begegnen. Schließlich aber entdecken sie Gemeinsamkeiten, die das Zusammenleben bereichern. Gegen Missstände anzugehen sei eine Aufgabe der Kolpingsfamilie. So wie es Adolph Kolping getan hat, an dessen 150. Todestag Vorstand Christian Haußner erinnerte.
Erinnert hat Nikolaus an Unternehmungen des vergangenen Jahres, wiederum erfrischend auf unkonventionelle Weise. Der Freude der Kinder tat das keinen Abbruch.
Ganz ohne Abbruch erfolgte das engagierte Wirken der Jubilare. Seit 40 Jahren steht Waltraud Deckert in den Startlöchern, wenn etwas zu erledigen ist. Genau so lange zeigte Peter Rückert sprichwörtlich schwäbischen Fleiß. Dank für 50 Jahre treue Mitgliedschaft erhielt Ottmar Mosthaf. Schließlich wurden zwei „Urgesteine“ des Engagements im Sinne Kolpings geehrt: Franz Götz und Konrad Schirmer können auf 65 Jahre zurück blicken. Mit vorweihnachtlichen Liedvorträgen des Kolpingchores und des Frauenchores wurde der Abend musikalisch umrahmt.
Eingestellt von: Gerhard Sommer
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