Vorfreude für Jung und weniger Jung

"Knecht" Ruprecht blickt St. Nikolaus kritisch über die Schulter. (Fotos: Gerhard Herold) Fotograf: Gerhard Herold (Foto: Gerhard Herold)
Die Zeiten der Knechtschaft sind vorbei. Zumindest beim Besuch bei der Kolpingsfamilie in Oedheim beauftragte St. Nikolaus Ruprecht, ihm Einhalt zu gebieten, falls in seinen Äußerungen etwas nicht ganz passe. Nikolaus konnte sich aus dem örtlichen Geschehen in vergnüglicher Weise einen Reim machen: „Rupi, war das nicht supi?“. Das Warnglöckchen Ruperts musste doch ab und zu ertönen, so z. B. als Nikolaus die Jugendtheatergruppe bei der Öhringer Kulturnacht in einer Sackgasse wähnte, anstatt auf der lebendigen Einbahnstraße zum Erfolg.
Dorthin begab sich auch die Kindertheatertruppe bei der Familienfeier zum Kolpinggedenktag. Unter der Regie von Felix Götz und Milena Götz spielten sie „Weihnachten wie noch nie“ von Margarete Schoensee. Bescheiden als „Lesestück“ angekündigt musste Vorstand Christian Haußner den jungen Akteuren gegenüber zurecht rücken: „Ihr habt wahrlich schauspielerisches Talent bewiesen und seid für die Zukunft gebucht!“ Gebucht für die adventliche Feier war auch wieder das Gesangsduo Milena Götz (Klavier) und Sarah Herold. So etwa muss es sich anhören, wenn Engel singen. Noch mehr Engel, nämlich der Frauenchor weckten die Hirten: „ ... erhellt ist die Nacht!“ Erhellt wurde spätestens an diesem Abend eine im Herzen jung erhaltende Vorfreude auf das Fest.
Eingestellt von: Gerhard Sommer
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