Unterwegs mit dem Bürgerbus Bad Rappenau
Kaffeefahrt ohne Werbung. Teil 2

Der erste Blick auf das Schloss. Der Bergfried stammt noch aus dem 13. Jahrhundert. | Foto: Daniela Somers
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  • Der erste Blick auf das Schloss. Der Bergfried stammt noch aus dem 13. Jahrhundert.
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Nachdem wir uns beim ersten Stopp (Teil 1) den Geburtsort von Götz von Berlichingen angeschaut hatten, gings nun weiter zum Schloss Aschhausen in Schöntal. Dieses Schloss geht auf eine Burg aus dem 13. Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit stammt auch noch der Bergfried. Zuerst Mainzer Lehen, gehörte es danach lange Zeit den Herren von Aschhausen. Und mit den Herren von Aschhausen war auch Götz von Berlichingen durch eine Heirat von Margarethe von Berlichingen verwandt. Margarethes Sohn Hans Jörg erbte wohl die Burg noch als Unmündiger. Unter Anderem verpflichtete sich Bernhard von Berlichingen als Vormund. Götz von Berlichingen war einer von vielen die diese Urkunde besiegelte. Und er war der Vetter von Hans Jörg von Aschhausen. Im Jahr 1523 wurden große Teile der Anlage von den Truppen des Schwäbischen Bundes gesprengt. Danach wurde die Anlage wieder aufgebaut.
Im 17. Jahrhundert starben aber die Herren von Aschhausen aus. Danach ging die Burg wieder an die Mainzer zurück. Zwischenzeitlich gehörte es auch dem Kloster Schöntal. Seine heutige Gestalt hat das Schloss dann im Jahr 1732 erhalten. Der lang gestreckte Hauptbau und die zwei Türme wurden errichtet. Das Schloss ging dann zu Beginn des 19. Jahrhunderts an das Herzogtum Würzburg über. Kurfürst Friedrich übergab das Schloss dann im Jahr 1803 als Lehen an Johann Friedrich Karl Graf von Zeppelin. Seit dieser Zeit ist es in Besitz der Familie von Zeppelin. Interessant ist auch, dass zu dieser Zeit noch eine Schlossmühle zum Besitz gehörte. Damit wurde schon ab 1894 Strom erzeugt. Und Aschhausen war somit das erste Dorf im heutigen Hohenlohekreis das elektrisches Licht hatte. 1960 wurde die Mühle aber verkauft. Heutzutage kann man das Schloss für Hochzeiten, Tagungen und andere Veranstaltungen anmieten. Auch eine Schlosskapelle aus dem 17. Jahrhundert gehört zum Schloss. Ich finde das Schloss ist ein wirklich schönes Fotoobjekt. Wie immer stehen auch Erklärungen unterhalb der Bilder. Und im 3. Teil gehts dann ins Kloster Schöntal.

Privatperson:

Daniela Somers aus Untergruppenbach

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