Die "Geierley" - Hängeseilbrücke in luftiger Höhe

Das Mörsdorfer Bachtal liegt an der tiefsten Stelle 100 m unter der Brücke.
Der letzte Tag unseres Wander-Wochenendes war angebrochen. 

Nach drei wunderschönen und intensiven Wandertagen war für heute nur eine Mini-Tour angesagt, ein Spaziergang bestenfalls. Allerdings mit einem Ziel, das den einen oder die andere schon auf dem Weg dorthin in Gedanken beschäftigte.

Die "Geierley"-Hängeseilbrücke in Mörsdorf wollten wir uns anschauen und natürlich auch mal drüber gehen.

Momentan wird sie die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands genannt - noch bis letztes Jahr war sie die längste: 360 m lang und 100 m über dem Boden. Mittlerweile musste sie aber diese Bezeichnung an eine Hängeseilbrücke im Harz abtreten, die nochmal 100 m länger ist. 

Wir entschieden uns für den Wanderweg, der uns in knapp 30 Minuten zur Brücke brachte. Dort angekommen liegt die Brücke etwas niedriger und bietet den Ankommenden erstmal einen tollen Blick auf dieses Bauwerk. 

Es ist gut zu sehen, dass die Brücke bis zum gegenüberliegenden Hang doch recht lang ist. Die Tiefe des Tales ist indes nicht sofort sichtbar. 

Da das Wetter etwas feucht war, trafen wir an der Brücke auf noch nicht ganz so viele Besucher. 

Nach einer Ankommens-Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg. Drei unserer Wanderer hatten ein wenig mit Höhenangst zu kämpfen, gingen aber mutig hin und zurück mit über die Brücke. Es war schon ein komisches Gefühl - je weiter man zur Mitte kam, um so stärker schwankte die Brücke. Aber man konnte sich daran gewöhnen. Für alle war es einfach interessant und machte Spaß, die Hängebrücke zu überqueren und es war auf jeden Fall ein Erlebnis. 

Als wir uns auf den Rückweg machten, waren schon mehr Menschen da und weitere kamen. Die Brücke ist ein Besuchermagnet und an schönen Tagen und Wochenenden ist dort sehr viel los. Wir hatten eine gute Zeit erwischt - ohne allzu viele Menschen, die gleichzeitig über die Brücke gehen.

Nun fuhren wir noch zu einem gemeinsamen Mittagessen und danach hieß es Abschied nehmen - vom wilden Hunsbuckel und von den Freunden. Schön war's! 
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2 Kommentare
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 18.06.2019 | 09:46  
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 18.06.2019 | 12:33  
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