Aktionsbündnis Inklusion Heilbronn
Gegen Diskriminierung - für Teilhabe
- Aktive aus der Selbsthilfe machen mit kurzen Stellungnahmen aufmerksam auf Diskriminierung und Ausgrenzung im Alltag. Bürgermeisterin Agnes Christner hält die Begrüßungsrede.
- Foto: Selbsthilfebüro Heilbronn, Tanja Jesser
- hochgeladen von Selbsthilfebüro Heilbronn
Am Samstag, 2. Mai 2026 waren 20 Selbsthilfegruppen und Organisationen auf dem Kiliansplatz in Heilbronn dabei. Unter dem Motto: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Laut werden gegen Diskriminierung und Ausgrenzung - für Solidarität und Teilhabe!“ machten Menschen mit Behinderung aufmerksam auf Barrieren im Alltag. „Oft wird meine Assistentin angesprochen, wenn ich einkaufen gehe, anstatt ich“, sagt Monika Fleischer, die in einem Rollstuhl sitzt. Claudia Riem und Alexandra Knöpfle weisen darauf hin, dass Treppen oder schweren Türen oft unüberwindbare Hindernisse sind. Sie rufen dazu auf, Barrierefreiheit immer mitzudenken. Wolfgang Heiler, Manfred Haug und Angelika Moser fordern mehr Blindenleitsysteme in Heilbronn, digitale Anwendungen, die auch für blinde Menschen bedienbar sind und rücksichtsvollere E-Scooter- und Fahrradfahrende in den Fußgängerzonen.
Beim bunten Programm auf dem Kiliansplatz konnten die Besuchenden mit Betroffenen ins Gespräch kommen, selbst ein Demo-Plakat gestalten, ein „Dinner in the Dark“ erleben, beim inklusiven Rollstuhltanz mitmachen, Geschicklichkeitsspiele ausprobieren, in der Depressionsecke diese nachempfinden und viele Informationen von Menschen aus Selbsthilfegruppen und Organisationen erhalten.
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