ELLEN FRIDENBERG ZEIGT SPITZWEG-KUNST IN HEILBRONN
Eine Meisterleistung an Trafostation in Spitzwegstrasse Heilbronn-Sontheim
- Der arme Poet und Der Sonntagsspaziergang
- Foto: Heidrun Rosenberger
- hochgeladen von Heidrun Rosenberger
Es ist vollbracht.
Mit perfekten Pinselstrichen und in wochenlanger, liebevoller Kleinarbeit, hat Ellen Fridenberg im Auftrag der Netzgesellschaft Heilbronn-Franken mit ihrem künstlerischen Können ein gigantisches Kunstwerk in Sontheim erschaffen.
Auf einer Trafostation in der Spitzwegstrasse im Ortsteil Sontheim darf diese "Kunst am Gebäude" nun auf grossen Flächen bewundert werden.
Da die Künstlerin ihre Werke bildlich der Umgebung anpasst, hat sie die Herausforderung "Spitzwegstrasse" angenommen und verschiedene Werke des deutschen Künstlers Carl Spitzweg ausgewählt, um diese auf dem Gebäude im XXL- Format widerzuspiegeln.
Carl Spitzweg (1808-1885) war ein besonderer, bedeutender und humorvoller deutscher Maler des 19. Jahrhunderts, der es verstand, biedermeierliche Idylle mit scharfem Blick für menschliche Schwäche zu verbinden. Seine Fantasie schaffte Szenen voller Augenzwinkern, gleichzeitig übte sein Humor aber auch leise Kritik am Spiessertum. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Der arme Poet", "Der Bücherwurm" und "Der Kaktusliebhaber".
In Sontheim, an und auf den Gemälden an der Trafostation lassen sich ebenfalls Besonderheiten entdecken.
So dient dem "Bücherwurm" ein kleiner Stromkasten vor der Station als Standhilfe, die Oberlichter des Gebäudes sind in die Gemälde integriert und die verborgene Dschungelszene will auch erst entdeckt werden.
Insgesamt sind auf den grossen Gebäudeflächen acht beliebte und bekannte Szenen zu sehen:
"Der Sonntagsspaziergang (1841)", "Der arme Poet (1839)", "Der Gartenfreund (1865)", "Der Schmetterlingsjäger (1840)", "Ein Besuch (1850)", "Der Astrologe (1860)", "Der Bücherwurm (1850)", "Der Briefbote im Rosenthal (1858)".
(Sehr grosse Szenen können nur auszugsweise gezeigt werden).
Die Anwohner und Passanten in Heilbronn-Sontheim sind der Künstlerin sehr dankbar.
Die grossflächigen Wandgemälde verwandeln die graue Trafostation in ein lebendiges Kunstwerk und tragen massgeblich zur Aufwertung der gesamten Strasse bei.
(Auf Bitten von Frau Fridenberg habe ich bis heute mit der Veröffentlichung des Beitrags und der Bilder gewartet, da sie nicht wünscht, dass unvollendete Werke von ihr im Netz kursieren, solche empfindet sie als mangelhaft.)
Erklärung in Untertiteln.
Privatperson:Heidrun Rosenberger aus Heilbronn |
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