MdL Achterberg: Heilbronn ist Modellkommune
Mehr Raum fürs Gehen
Heilbronn gehört neben Stuttgart, Balingen und Pforzheim zu den Modellkommunen, die am Landesprojekt „Gehwege freiräumen – Raum fürs Gehen schaffen“ teilnehmen und ein Jahr lang neue Lösungen für den Fußverkehr testen. Das gab das Verkehrsministerium jetzt bekannt. Im Fokus stehen Veränderungen in Straßen, auf denen neben Mülltonnen und parkende Autos, Kundenstopper, Außengastronomie oder Verkehrsschilder die häufigsten Hindernisse darstellen. Heilbronn beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit dem Thema und möchte über das Modellprojekt einen wichtigen Impuls erhalten, um bestehende Aktivitäten zu bündeln und zu verstetigen. Die Stadt hat drei Straßenabschnitte für das Projekt ausgewählt. Die zu untersuchenden Strecken werden die Lessingstraße sein, die Karl-, die Schubart- und die Villmatstraße sowie die Rollwagstraße, Holzstraße, Kaiser-Friedrich-Platz und Rosskampffstraße.
Die Heilbronner Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg freut sich, dass die Stadt im Sinne der Fußverkehrsstrategie des Landes Baden-Württemberg aktiv wird. Als Mitglied im Arbeitskreis Verkehr und dort zuständig für die so genannte Vision Zero (Reduktion der Zahl der Verkehrstoten und-verletzten auf Null) setzt sich Achterberg für mehr Sicherheit, mehr Barrierefreiheit und mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum ein: „Wer mit Kinderwagen, im Rollstuhl oder in Gruppen zu Fuß unterwegs ist, soll freie Gehwege sicher nutzen können“, sagt die Abgeordnete.
Auf den ausgewählten Strecken werden nach der Zustandserfassung Verwaltung, kommunale Betriebe, Gewerbetreibende und Anwohner gemeinsam Lösungen für Verbesserungen erarbeiten. „Wo mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger geschaffen wird, entsteht auch mehr Lebensqualität“, ist Achterberg sicher.
Ziel der Fußverkehrsstrategie des Landes Baden-Württemberg ist es, dass bis 2030 jeder zweite Weg zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt wird. Auch längere Strecken von mehr als 15 Minuten sollen für viele Menschen selbstverständlich zu Fuß möglich sein. Dafür braucht es gut nutzbare und barrierefreie Gehwege.
Hier geht es zur Pressemitteilung des Verkehrsministeriums
Organisation:Gudula Achterberg, Landtagsabgeordnete B90/Die Grünen aus Heilbronn |
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