Bei Ebay-Auktion gehen Gebote für Buga-Zwerge durch die Decke

Schon am ersten Tag liegt das Höchstgebot bei über 2000 Euro. Foto: Archiv/Veigel
 
Im Fruchtschuppen läuft am 9. November der Abverkauf. Foto: Mario Berger

Der Verkauf von Buga-Mobiliar und Pflanzen im Fruchtschuppen ist am 9. November. Seit Mittwoch werden die Buga-Karls versteigert. 

Die Nachfrage war bereits während der Gartenschau riesig. Jetzt hat die Buga den Abverkauf eingetütet und den Termin bekanntgegeben: Am Samstag, 9. November, 10 bis 15 Uhr, ist der Fruchtschuppen Anlaufstelle für alle, die eine Erinnerung an die Buga erwerben wollen. Zum Verkauf stehen verschiedene Möbel, Liegestühle, Sonnenschirme und Pflanzkübel, aber auch zum Beispiel Hinweisschilder zu den Gartenkabinetten. Vor dem Fruchtschuppen werden Kisten mit Rosengehölzen und Stauden gestapelt. Großgehölze wie der bienenfreundliche Tausendblütenstrauch aus dem Bienengarten oder Minigehölze aus dem Zwergengarten sind ebenso beim Abverkauf im Angebot.
Die Buga weist darauf hin, dass ausschließlich Barzahlung möglich ist. Die Preise variieren von wenigen Euro bis mehrere hundert Euro, etwa für große Sonnenschirme oder bestimmte Gehölze. Eine Reservierung ist nicht möglich.
Mobiliar und Pflanzen müssen an Ort und Stelle bezahlt und gleich eingeladen werden. Auch der Buga-Freundeskreis ist am 9. November vor Ort, um die von den Mitgliedern ausgegrabenen Dahlienknollen gegen Spende abzugeben.

Parken

Die Zufahrt zum Fruchtschuppen ist über den Europaplatz, die Bleichinselbrücke und die Paula-Fuchs-Allee möglich. Im Bereich der ehemaligen Sparkassenbühne bestehen in gewissem Umfang Parkmöglichkeiten. Der Zugang zum Fruchtschuppen ist an der Ostseite.

Seit Mittwoch läuft bei der Internetplattform Ebay die Versteigerung von zwei Buga-Zwergen. Die Preise gehen durch die Decke: Um kurz vor zehn war die Auktion gestartet, mit dem üblichen Einstiegspreis von einem Euro. Gegen Mittag lagen die Gebote für den pinkfarbenen Karl bereits bei mehr als 200 Euro, am Abend war das Höchstgebot bereits auf über 2000 Euro hochgeschnellt – bei insgesamt 48 Geboten. Das orangefarbene Exemplar ist nicht ganz so stark nachgefragt. 37 Gebote sind in den ersten Stunden eingegangen. Bei mehr als 650 Euro liegt am Abend das höchste Gebot.
Die Zwerge sind beide 1,60 Meter groß und 40 Kilo schwer und stehen auf einer Platte mit einer Grundfläche von 50 mal 50 Zentimetern. Sie sind aus Polyresin gefertigt, ein Kunstharz für Werbemittelfiguren, stammen jedoch nicht aus dem 3-D-Drucker. Offenbar liegt die Buga richtig mit ihrer Annahme, dass so mancher Fan sehnsüchtig auf die Chance gewartet hat, einen der großen Buga-Zwerge zu bekommen.
Das Exemplar in Pink stammt aus dem Rücklauf von Städten und Gemeinden. Der Karl in Orange stand während der Buga am Forum Heilbronn – in einer Gruppe mit sieben Zwergen. Einer dieser Zwerge wurde Ende September gestohlen.
Wer die Karls ersteigert, muss sie selbst bei der Buga abholen. Die Auktion endet am kommenden Mittwoch, 6. November, um 9.49 Uhr. 
Text: Bärbel Kistner

Wer noch mal in Erinnerung schwelgen will: Hier geht es zur Bildergalerie zur Buga: https://meine.stimme.de/heilbronn/kultur-freizeit/meinestimme-fotowettbewerb-best-of-buga-d85232.html

Alles zur Buga ist über die Themenseite www.meine.stimme.de/buga zu finden.
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