Deutscher Wetterdienst Stuttgart

Bei eisigen Temperaturen jedoch bei strahlendem Sonnenschein startete der Böckinger Jahrgang 40/41 zum Deutschein Wetterdienst nach Stuttgart. Michael Gutwein, begrüßte die Jahrgängler. In dem "Wetter-Raum" erläuterte Clemens Steiner die Instrumente und Messnetze der professionellen Wetterbeobachtung. Gutwein führte die Jahrgängler zum Messfeld, wo der Start des Wetterballons beobachtet wurde. Dieser steigt vom Boden bis in ca. 35 km Höhe. Ihm hängen 10 cm lange und 230 g leichte Radiosonden mit Messinstrumenten. Der 600 g leichte Ballon hat am Boden einen Durchmesser von 1,5 m. Wenn er nach rund 2 Stunden die maximale Höhe erreicht, hat er sich auf ca. 12 m aufgebläht. Er platzt und ein Fallschirm lässt die Radiosonde sanft zu Boden segeln. Weitere Instrumente im Messfeld dienen zur Messung von Lufttemperatur, Erdoberflächentemperatur, Luftfeuchte,  Niederschlagsdauer und Menge, Schneehöhe, Sichtweite, Wolkenuntergrenze und Radioaktivität. Gutwein ist auch ehrenamtlicher Phänologe an der Uni Hohenheim und beobachtet, wie sich bestimmte Pflanzen im Lauf eines Jahres verhalten. Der DWD betreibt die Phänologie bereits seit 1930. Dies ist nicht nur für die Klimaforschung sondern auch für die Land- und Forstwirtschaft unverzichtbar.
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