Ein Esperanto-Geschichtstag in Heilbronn

Stadtführung mit den Teilnehmern
Heilbronn: Ratskeller | Ein Esperanto-Geschichtstag in Heilbronn
Das Schicksal Heilbronns im 2. Weltkrieg mit der Zerstörung der Stadt durch Brandbomben und tausendfachem Erstickungstod erschütterte die Teilnehmer aus Baden-Württ. am 9.6.18 im Ratskeller bei der Stadtführung.
Die Sprache Esperanto (seit 1887) entstand als leicht zu erlernende Zweitsprache einer Friedensbewegung durch Kommunikation: Nicht Muttersprache aber Brudersprache.
Heute hat sie Sprecher in über 120 Ländern der Erde, einschließlich über tausend Muttersprachler. Diese sind meist Kinder von Eltern verschiedener Muttersprachen mit Esperanto als gemeinsamer Familiensprache. Die wachsende Beliebtheit des Esperanto geht auf seine logische und zugleich ausdrucksstarke Grammatik zurück.
Die Tagung befasste sich mit dem Beitrag zu Geschichte und Kultur durch die Heilbronner Bruno Vogelmann und Adolf Schwarz. Beide lernten nach dem 1. Weltkrieg das noch junge Esperanto und trugen vielfältig zu dessen Verbreitung bei.
Schwarz in der Arbeiter-Esperanto-Bewegung durch viele Auslandsaufenthalte und Vogelmann durch Herausgabe von mehrsprachigen Wörterbüchern, Vortragstätigkeit und als Autor eines philosophischen Lehrbuchs auf Esperanto.
Alois Eder, Grabenstraße 63 A, 71116 Gärtringen
Pressekontakt: esperanto-bw.de,  Tel. 07034-22899
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