Über den höchsten Gipfel zu den Märzglöckchen zurück ins Tal

Mit 476,6 m ü. NN ist der Baiselsberg der höchste Punkt des Strombergs im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Allerdings gehört er bereits zum Landkreis Ludwigsburg.
Sturmtief "Sabine" konnte die Ausschreibung, aber nicht die Wanderung verhindern. Aus Sicherheitsgründen fuhr man nur im privaten Kreis nach Ochsenbach. Vorbei an der Fischtreppe ging es durch den Wald steil hinauf zur Bromberghütte und weiter in die Höhe zum höchsten Gipfel des Strombergs. Das nächste Highlight war die Ruine St. Trinitatis. Kurz darauf traten die Wanderer hinaus aus dem Wald. Die Aussicht war gigantisch. Bis nach Stuttgart zum Fernsehturm konnten sie auf dem Panoramaweg entlang des Klosterbergs schauen. Durch einige wenige Regentropfen entschloss man sich gleich bei der Klosterberghütte die Mittagsrast zu machen. Noch konnte keiner erahnen, was folgt.
Über die Weinberge und einen steilen, schmalen Pfad ging es hinunter fast bis Horrheim, um kurz vorher Richtung Seewaldseen abzuzweigen. Inzwischen hatte die Sonne gewonnen und die dunklen Wolken vertrieben. Nun konnten bei 20 Grad alle Jacken in den Rucksäcken verschwinden. Dann, stetig ansteigend, durch den Fleckenwald zum Rennweg. Hier im ehemaligen Tiergarten des Herzog Eberhard III, hatte der Sturm besonders starke Schäden verursacht. Kurz vor dem Kirbachhof blühten die Märzenbecher, der eigentliche Anlass der Tour, in voller Pracht. Dieses kaum bekannte Naturdenkmal ist zur Blütezeit einen Ausflug wert.
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 16.02.2020 | 22:42  
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