Wander Gabys Heilbronner Pflanzenwelt - Kermesbeere - Phytolacca

Bild vom 27. September 2017, da hat die Wander Gaby die Kermesbeere erstmalig im Heilbronner Wald entdeckt
Heilbronn: Heilbronner Stadtwald | Durch das erste Bild bzw. die pink-violette Farbe wurde die Gaby bei einer Wanderung im Heilbronner Wald bereits 2017 im September auf die Pflanze aufmerksam. 
Die Kermesbeeren sind eine eigene Pflanzenfamilie und der deutsche Name ist aus dem Persischen abgeleitet. Qermez heißt dort rot.
Es handelt sich bei der Kermesbeere um eine Staude, die aber sehr hoch werden kann und deshalb vielleicht fälschlicher Weise auch als Strauch eingestuft werden könnte.
Die Pflanze kommt eigentlich auf der ganzen Welt vor, aber nur wenige Arten sind in Europa beheimatet. Überwiegend wächst sie in tropischen und subtropischen Ländern Südamerikas und ist eigentlich giftig. In Asien gibt es eine essbare Art.
Laut Heilpflanzenwissen wurde sie in der Nähe von Weinbaugebieten angebaut und zum Färben von Wein verwendet. Hoffen wir mal, dass die Heilbronner Weingärtner das nicht nötig haben. Aber deshalb findet man sie wohl auch im Heilbronner Wald als Neophyt und die Wissenschaft weiß noch nicht, ob sie für die bei uns heimische Natur schädlich ist. Mancher vermutet, dass sie sogar das Keimen der Buchen verhindert.
Bei den Vögeln ist die Kermesbeere angeblich sehr beliebt und sie tragen auch zur Ausbreitung bei.
Beim NABU gibt es die Möglichkeit den Standort zu melden und sich weiter über die Kermesbeere zu informieren. 
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