Die Hanse als Vorbild für das heutige Europa?

Europäische Föderalisten im Gespräch
Heilbronn: Arkus | Der Kreisvorsitzende der Europa-Union Heilbronn Heinrich Kümmerle begrüßte wieder viele Mitglieder und stellte gleich die Frage an den Referenten, Valentin Weber, der gerade seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Uni Heilbronn macht: Welche hanseatischen Ideen gab es damals, die wir heute als fundamentale Idee für Europa nehmen?

Und er wollte konkret die Gründe von Valentin Weber erörtert hören, warum wir heute in Europa vor ähnlichen Problemen stehen – was die Hanse nicht geschafft hat und was wir schaffen müssen, damit Europa weiter besteht. So gestaltete sich ein besonders langer aber informativer Abend und Valentin Weber zog abschließend sein Resumée zur Hanse und Europa und sein ganz persönliches Fazit: ein loses Bündnis auf der Grundlage gemeinsamer Handelsinteressen kann in Zeiten grundlegenden Wandels nicht bestehen. Es braucht eine staatliche Autorität bei gleichzeitiger Wahrung regionaler Autonomie.

Heinrich Kümmerle dankte dem sehr gut vorgetragenen Referat des Jungmitgliedes und betonte, dass man aus der Vergangenheit lernen müsse. Und es liegt an der Jugend Europas wie es weitergeht und wie man es besser macht!

Der Abschluss der Veranstaltung fand diesmal im Besen statt und brachte spontan den Wunsch hervor, auf den Spuren der Hanse eine Reise zu unternehmen.
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