Eine Zukunft ohne Auto?

Steffen Kühen referiert im Heilbronner Gewerkschaftshaus.
Der Landesverband der LINKEN hat eine von vier Regionalkonferenzen zur sozial-ökologischen Wende in Heilbronn durchgeführt. Im Zentrum der Tagung stand die Mobilität und wie sie sich verändern muss, um zukunftsfähig zu sein.
Den Auftakt machte Steffen Kühne von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der eine düstere Zukunft zeichnete. Wenn alles so weitergeht wie bisher, werden wir unseren Nachfahren einen ausgebeuteten und kranken Planeten hinterlassen. Unsere Lebensweise in den hochentwickelten Staaten, also auch wir hier in Deutschland, basiert auf einer Jahrhunderte langen Ausbeutung von Mensch und Natur. Wir müssten unsere Lebensweise radikal ändern, um beispielsweise die drohende Klimakatastrophe noch abzumildern. Wenn wir uns aber auf eine andere Art ernähren, anders produzieren und niemanden mehr ausbeuten möchten, befinden wir uns auf einem Weg zu einer sozial-ökologischen Transformation aus dem Kapitalismus hinaus. Kühne sieht durchaus Möglichkeiten in unserer hochentwickelten Zeit einen anderen Weg als den der Destruktion zu gehen.
Aktuelle Forderungen drehen sich um ein günstigerer Öffentliche Personennahverkehr, der dann von mehr Menschen genutzt werden kann.  Der Aufbau von entsprechenden Nahverkehrsstrukturen, wie etwa der Zabergäubahn, ist ein weiterer Schwerpunkt.
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