Heilbronner Mieter in Esslingen

Ein positives Fazit zog die Delegation des Mieterbund Heilbronn-Franken nach Abschluss des baden-württembergischen Mietertags in Esslingen. „Wenn der Markt versagt, ist der Staat auch in der sozialen Marktwirtschaft verpflichtet, Grenzen einzubauen“. Diese Aussage des Landesvorsitzenden Rolf Gaßmann traf exakt die Meinung der Heilbronner und stimmte ein auf den Beitrag von Tübingens OB Boris Palmer. Seine These bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Wohnen muss bezahlbar sein!“: Die oft genannten Lösungen, um die Wohnungsnot zu lindern, wie kostengünstiges Bauen, Bauvorschriften kappen, würden 10 Jahre dauern, bis sie wirksam würden. Der Anteil neuer geförderter Wohnungen am Bestand lägen im Promille-Bereich. Daher müsste durch das Gesetz der Mietenanstieg gestoppt werden. Nicht nur Polizeibeamte oder die so gesuchten Erzieherinnen, selbst junge Uni-Professoren hätten Probleme eine bezahlbare Wohnung in Städten wie Tübingen zu finden.
Die Vorstellung des Mietspiegels vom Bodenseekreis bestätigte Alfred Huber vom Heilbronner Mieterverein in der Kritik seiner Organisation am Heilbronner Mietspiegel. Die Datenbasis ist bei den Friedrichshafener Mietspiegelerstellern sehr viel höher und damit die Gefahr, dass vor allem die oberen Spannenwerte zu hoch dargestellt werden, gebannt.
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