Inklusionsbeirat Heilbronn mit Kommunalfuchs ausgezeichnet

v.l.n.r.: Karin Nink, Chefredakteurin DEMO, Irina Richter, Inklusionsbeauftragte Stadt Heilbronn, Stadträtin Tanja Sagasser-Beil. Annette Sawade, Laudatorin
Der Inklusionsbeirat der Stadt Heilbronn, der im Frühjahr dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen hat, wird mit dem Kommunalfuchs in der Kategorie „Bürgerbeteiligung der besonderen Art“ ausgezeichnet. In der Begründung heißt es unter anderem: „Die Verantwortlichen in Heilbronn habe das Motto der UN-Behindertenrechtskonvention „Nicht ohne uns über uns“ wörtlich genommen: Der Inklusionsbeirat ist in der Mehrheit mit Betroffenen selbst besetzt […]. Sie bringen die Perspektive der Betroffenen in die Beiratsarbeit ein.“

Bereits zum 12. Mal vergibt die Kommunalzeitschrift DEMO (www.demo-online.de) diese Füchse für herausragendes kommunalpolitisches Engagement. Verliehen wird der Preis am heutigen Freitag (17.112017) in Berlin vor rund 350 Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern aus ganz Deutschland.

Die Auszeichnung entgegen nimmt die Inklusionsbeauftragte der Stadt Heilbronn, Irina Richter. Sie wird begleitet von der Heilbronner SPD-Stadträtin Tanja Sagasser-Beil, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Marianne Kugler-Wendt den Beirat für den Kommunalfuchs vorgeschlagen und die Bewerbung eingereicht hat.

„Wir haben den Inklusionsbeirat Kommunalfuchs vorgeschlagen, weil die Konzeption des Heilbronner Inklusionsbeirats unseres Wissens nach einzigartig ist“, erläutert Sagasser-Beil. Die direkte Beteiligung von Menschen mit Handicap an der kommunalpolitischen Arbeit, z.B. durch das Vorberaten von Drucksachen, sei eine enorme qualitative Weiterentwicklung zu den bisher üblichen Behindertenbeiräten und zeuge von Achtsamkeit, so Sagasser-Beil weiter.

„Uns hat die Arbeitsweise des Beirats bereits bei der ersten Sitzung überzeugt“, so Marianne Kugler-Wendt, die wie Sagasser-Beil für den Gemeinderat Mitglied im Beirat ist. „Nicht nur, dass betroffene Menschen sich in institutionalisierter Weise direkt zu ihren Belangen äußern können. Auch die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Handicap ist etwas Besonderes. Alle profitieren und lernen voneinander, es ergeben sich ganz neue Blicke auf kommunalpolitische Vorhaben.“

Pressemitteilung der SPD-Gemeinderatsfraktion von 17.11.2017
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