Josip Juratovic lädt ein: Europa-Abend mit Gesine Schwan

Heilbronn: Heinrich-Fries-Haus |

Rund 130 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen am Donnerstag Abend trotz des Firmenlaufs ins Heinrich-Fries-Haus nach Heilbronn und hörten eine spannende Diskussion zur Zukunft Europas mit Gesine Schwan und den Bundestagskandidaten Josip Juratovic und Thomas Utz.

Nach kurzer Begrüßung durch den Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic hielt Gesine Schwan eine visionäre Rede zur Gestaltung Europas. Die Kanzlerin habe bei der Flüchtlingsfrage ohne politische Strategie und Weitsicht gehandelt. Es war dringlicher denn je, dass Martin Schulz die Flüchtlingsfrage wieder auf die politische Tagesordnung gebracht hat.


Mehr Solidarität in der Flüchtlingsfrage 

Es brauche eine Politik der Solidarität in Europa. Europa sei ein Friedensprojekt auf Basis der Gerechtigkeit. Für Gesine Schwan liegt die Zukunft in der Einrichtung eines europäischen Fonds, aus dem die Kommunen, die organisierte Zivilgesellschaft und Unternehmen bei der Bewältigung der Flüchtlingsfrage unterstützt werden.

Josip Juratovic betonte, dass die Stillstandspolitik der Kanzlerin beendet werden müsse. Frau Merkel liefere keinerlei Antworten, wohin Europa steuere. Es gelte Gerechtigkeit und Perspektiven für alle Europäerinnen und Europäer zu schaffen.
Thomas Utz, Bundestagskandidat im Wahlkreis Neckar-Zaber spricht vielen jungen Europäerinnen und Europäern aus der Seele, in dem er sich eine europäische Ausbildungsplatzgarantie wünscht.

Europas Zukunft gemeinsam gestalten

Einig waren sich alle darin, dass der Erfolg Deutschlands von der Entwicklung Europas abhänge. Die SPD liefere als einzige Partei ein solidarisches Konzept zur Zukunftsgestaltung Europas. Als überzeugter Europäer ist für Josip Juratovic klar, seine Vision ist die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa.
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