Wie geht es weiter im Neckarbogen?

Diese Frage stellten sich rund 50 Interessierte, die bei einem Vor-Ort-Termin der SPD-Gemeinderatsfraktion die Gelegenheit zu einer Begehung im Neckarbogen wahrgenommen haben.

Jan Fries, neuer Leiter des Liegenschaftsamtes, führt über das Gelände und erläutert die nächsten baulichen Schritte. So soll laut Fries eine Quartiersgarage entstehen. Das Thema Parken wird an diesem Tag unter den Anwesenden emotional diskutiert: Den einen sind bereits heute zu viele Autos im Quartier - die andere Seite wünscht sich komfortablere Parkplatzmöglichkeiten. Jan Fries bezog für die Stadt Stellung und machte deutlich: „Der Neckarbogen soll ein autoarmes Quartier werden, ohne das Auto ganz zu verbannen.“

Im Laufe der eineinhalbstündigen Begehung werden ergänzend die Gestaltung, der Busanschluss sowie mögliche Standorte für Gewerbebetriebe und einen Supermarkt erläutert. Rainer Hinderer schließt die Veranstaltung mit wohlwollenden Worten zu diesem „Schatz nahe der Innenstadt“ der, so Hinderer, architektonisch und städtebaulich qualitativ ein hohes Niveau aufweisen müsse. Dabei dürfen die Mietpreise nicht aus dem Auge verloren werden: Die SPD hatte für den Neckarbogen eine 30%-Quote für öffentlich geförderte Wohnungen beantragt; die Ratsmehrheit legte sich dann auf 20% fest.
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