Herbstwanderung der TSG-Freitagsturner

Die Freude darüber, sich nach langer Zeit wieder zu einer geselligen Unternehmung treffen zu können, war bei den TSG-Freitagsturnern groß, als sich Aktive, Freunde und Angehörige beim Trappensee zu einer Wanderung durchs herbstliche Köpfertal trafen.  Teilweise hatten sie sich jüber ein Jahr nicht mehr gesehen. 
Vorbei am Alten- und Pflegeheim Katharinenstift kamen die Wanderer zunächst zum Heilbronner Ehrenfriedhof, wo rd. 7.000 Kinder, Frauen und Männer, die beim schrecklichen Fliegerangriff am 4. Dezember 1944 ihr Leben verloren, beerdigt sind.  Einige der TSG'ler hatten jene furchtbare Nacht als Kinder miterlebt.  "Es ist heute noch unbegreiflich, dass das Naszi-Regime nicht einsehen wollte, dass der Krieg verloren war", sagte einer der Zeitzeugen. 
Der Köpfer-Stausee und der Köpferbrunnen waren die nächsten Ziele der Wandergruppe.    Dort wurde 1814 ein Raubmörder enthauptet, doch nicht davon sondern voermutlich von den Bergköpfen, zwischen denen der Köpferbach entspringt, hat das heutige Naturschutzgebiet seinen Namen, erläutert der Verkehrsverein auf seine Internetseite.
Zum Abschluss kehrten die Freitagsturner in der Gaststätte Licht-Luft-Bad ein, wo sie sich mit italienischer und einheimischer Kost verwöhnen ließen.  HM
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