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Welche nehme ich mit? Wird es regnen oder nicht? Für das Reisezoom habe ich nichts zum Anziehen. Für die kleine schon und sie passt in die Jackentasche. Also, die kleine in die Tasche. Im Autal schlendre ich den Weg entlang, Ausschau haltend nach Motiven. In der Ferne eine Schafherde. Ein Blick zum Himmel. Mist, nur die kleine dabei. Aber die Herde ist groß und am Weidezaun, ganz nah am Wanderweg, fressen einige. Ich sehe mich schon im Geist wunderbare Fotos schießen. Bei den Schafen angekommen, hat jemand am Dimmer gedreht. Irgendwie ist es eine Ecke dunkler. Höchste ISO. Blende am Anschlag. Die Schafe fressen im Gehen. Der Kopf saust rauf und runter. Auf einmal rennen sie, mal dorthin, mal dahin. Alles wackelt, ich mit. Endlich eines ganz nah am Weidezaun. Ich schleich mich ran. Das Schaf hebt den Kopf, schaut mich an und stampft auf einmal mit dem Fuß. Mit beruhigender Geste laufe ich mal lieber weiter. Die Schafe fressen als hätten sie tagelang nichts bekommen. Ich bekomme plötzlich selber Hunger. Im Auto schaue ich mir meine Beute an. Recht mager. Und irgendwie, na ja. Meine Frau sieht die Bilder im Computer. Ach sind die schön. Mir schwillt die Brust. Na denn. Schööne Bilder.
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Schon letztes Jahr hatte ich ein kleines Nest der Haus-Feldwespen im Garten. Sie sind richtige Nützlinge und wollen nichts vom Menschen. Weder Süßes noch Fleischgeruch lockt sie an. Dieses Jahr habe ich noch kein Nest gesehen. Aber dieser kleine Schwerstarbeiter hat notgedrungen eine Notlandung auf der Terrasse eingelegt. Die Beute die dieses Tierchen gemacht hat, war einfach zu schwer. Fliegen ging wohl nicht mehr. Dafür ist sie mit ihrer schweren Last langsam an meinem Gartenstuhl hoch...
Der Storch aus Gochsen war wer weis wo unterwegs? So schmutzig wie er war, war es bestimmt nicht einfach wieder weiß zu werden ;-). Die Bilder sind untertitelt.
Es sieht aus wie eine Kreuzung aus Krebs, Grille und Mini-Panzer - und es lebt direkt unter unseren Füssen! Mit ihrem gepanzerten Körper wirkt die Europäische Maulwurfsgrille wie ein Relikt aus der Urzeit. Die nachtaktive Grille, auch als Werre bekannt, gräbt mit ihren mächtigen Schaufelpfoten riesige Tunnelnetzwerke unter der Erde und kommt nur sehr selten ans Licht. Mit einer beeindruckenden Körperlänge von 3,5 bis 6 Zentimeter ist sie für manche der absolute Albtraum im Garten, für Biologen...
Im Moment tummeln sie sich an unseren Seen und Flüssen: Küken. Sie zu finden (immer dem Gepiepse nach...), zu beobachten und störungsfrei zu fotografieren ist manchmal eine grosse Herausforderung und auch ein Geduldsspiel. Umso glücklicher ist dann der Hobbyknipser, wenn das Küken "mitspielt" und netterweise Model steht:
Teil 5 meines Berichtes zu unserem Treffen vom 22. Mai 2026. In Teil 4 hatte ich geschrieben "Eine Schlange hat Tanja auch entdeckt, aber die entzog sich der Ablichtung." Falsch! Ich hatte sie zwar nicht gesehen, aber rascheln gehört und die Bewegungen der Gräser am Mauerfuß gesehen. Dann hab ich einfach mal blind draufgehalten und tatsächlich - nach der Bearbeitung und Beschneidung des Bildes erkennt man deutlich ihre Haut. Meine erste Schlange 😁 - auf Frau Adlerauge ist halt Verlass 😉 EOS...
Die Bilder sind eine Rarität: ich habe einen Blitz verwendet 😉 Mikaela ist ja ganz schön proper. Sie und ihr Gschpusi putzen jede Nacht 3-4 Schalen Futter weg. Der Gschpusi ist dünner - das wird vom dauernd um sie rum schwanzen sein 😊 Geknipst am 17. Mai 2026, reduziert auf 3000px
Was für ein niedliches Thema für den Fotowettbewerb. Ich dachte, ich schnüffel mal ein bischen in meinem Archiv .....und habe mehr gefunden als anfangs gedacht. Viel Freude mit den süßen Flauschbällchen!
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