Filmaufnahmen in Obersulm Thema "unerklärliches Geräusch"

Als Reaktion auf meine Berichte hier und mehrere Artikel in der Hst fanden vor kurzem Filmaufnahmen zum Thema "unerklärliches Geräusch" statt. Das Wetter spielte leider nicht mit, sodass der Zeitplan nur im groben Rahmen eingehalten werden konnte. Ein vierköpfiges Team aus Mainz verbrachte ein paar Tage im Weinsberger Tal und einige Stunden hier bei uns. Die Aufnahmen im Freien mussten immer wieder durch Regenschauer oder heftige Windboen unterbrochen werden, die Luftaufnahmen per Drohne auf den nächsten Tag.
Das große Mikrofon, die Aufnahmekamera, das "und Action", das Script, die Anweisungen, die Wiederholungen von Szenen und und und... alls das kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen und wir durften das life erlegen. Interessant, spannend, lehrreich!
Als ich zum ersten Mal einige Zeilen über diesen nervtötenden Ton hier niederschrieb hätte ich nicht im mindesten damit gerechnet, dass das Thema von der Hst aufgegriffen wird und dadurch dann sogar das Fernsehen darauf aufmerksam würde. Durch Anrufe und direktes Ansprechen von meinem Mann und mir durch Mitbetroffene merkten wir: es gibt noch viele Mitmenschen, die dieses Ton auch wahrnehmen und gestört werden und froh sind, dass jemand den "Mut" hatte, den ersten Schritt zu tun. Nun, ich hatte ihn.
Ach, eines gleich noch als Anmerkung: für wie dumm hält man einen Mitmenschen, wenn man ihm nicht zutraut, das Summen/Brummen einer nahe gelegenen Autobahn von einem nervtötenden Ton zu unterscheiden, der wohl nun doch von irgend einer Art von Maschinen verursacht worden ist...?
Wir hier in der Schelmengasse können nun aufatmen, das Geräusch ist verstummt.
Um auf den Punkt zu kommen: nicht alles hinnehmen, miteinander reden, Mitbetroffene suchen, sich zusammentun und überlegen: "was können wir gemeinsam erreichen?"
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Angelika Di Girolamo aus Künzelsau | 06.08.2017 | 21:42  
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