Namibia Unterstützung e.V.
Konsequenzen aus den Teuerungen in Namibia

Margert und Joachim Knoche  | Foto: eigenes Bild

Seit über einem Jahr hören wir von unseren Projektpartnern in Namibia, dass die Lebensmittelpreise sehr stark ansteigen und sie mit dem bisherigen Geld nicht mehr auskommen. Die beiden Suppenküchen können am Ende des Monats nur noch sehr bedingt ein vollwertiges, gesundes Essen kochen. Meine Frau und ich waren ja letztes Jahr von August bis November auch in Namibia und können diese Preisentwicklung bestätigen.
Waran liegt es?
Zum einen
ist der namibische Dollar seit der Unabhängigkeit im Jahre 1990 an den südafrikanischen Rand gekoppelt. Hauptsächlich durch wirtschaftliche Schwierigkeiten in Südafrika verlor der Rand gegenüber dem Euro in den letzten drei Jahre mehr als 25% seines Wertes: Vor drei Jahren bekam ein Tourist 16 namibische Dollar für einen Euro, heute sind es schon gut 20 Dollar. Das hat zur Folge, dass alle Waren, die von Übersee nach Südafrika oder nach Namibia kommen, ca. 25% teurer sind.
Zum anderen hat der Krieg in der Ukraine auch im südlichen Afrika die Preise deutlich erhöht. Wir merken das ja bei uns im Lande auch. So lag die offizielle Inflation im Jahr 2021 noch bei 3,6%, sie stieg jedoch im Jahr 2022 auf 6,1% und lag im vergangenen Jahr bei 6,0%. Das heißt im Klartext, die Preise sind in den letzten drei Jahren um ca. 16% inflationsbedingt gestiegen.
Im Ausschuss des Namibia-Unterstützungsvereins haben wir uns damit beschäftigt und waren alle der Meinung, dass wir den Menschen vor Ort entgegenkommen müssen. Somit haben wir das Geld für die Einkäufe der Suppenküchen durchschnittlich um 29% erhöht und die Aufwandsentschädigungen unserer Mitarbeiter vor Ort um durchschnittlich 18% aufgestockt. Das bedeutet für den Verein in Euros, dass wir nun monatlich 255.-€ und jährliche 3060.-€ mehr für Essen und Aufwandsentschädigungen in unseren Projekten bezahlen. Dabei sind noch nicht die 80 Schüler und die 8 Auszubildenden berücksichtigt, um die wir uns auch noch kümmern.
Dieses Geld, was wir nun für das Essen und die Hilfen der Menschen vor Ort mehr ausgeben, sind Ihre Spenden. Wir im Ausschuss hoffen, dass Sie damit einverstanden sind und es auch in Ihrem Sinne ist, dass unsere Helfer vor Ort ein würdevolles Leben leben sollen.
Diese guten Nachrichten können meine Frau und ich den Menschen vor Ort persönlich überbringen, denn wir haben die Möglichkeit Ende Januar wieder nach Namibia zu fliegen.
Falls jemand von Ihnen die laufenden Projekte des Vereins mit unterstützen will, können Sie gerne auf unser Vereinskonto überweisen:
Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06
Schreiben Sie uns unter kontakt@namibia-verein.de und wir nehmen Sie gerne in die Liste für Interessierte mit auf. Dann bekommen Sie in unregelmäßigen Abständen neue Informationen von den Projekten.
Mehr Informationen finden Sie unter der Vereinshomepage www.namibia-verein.de
Joachim Knoche, 1. Vorsitzender, Tel 07949 940269

Autor:

Namibia Unterstützung - Verein für christliche humanitäre Zusammenarbeit e.V. aus Pfedelbach

Unterhöfener Str. 11, 74629 Pfedelbach
+49 7949 940269
kontakt@namibia-verein.de
Webseite von Namibia Unterstützung - Verein für christliche humanitäre Zusammenarbeit e.V.
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