Förderverein Altenheim Haus Zabergäu e.V.
Für das Haus Zabergäu legt der Osterhase eine Frühschicht ein

Foto: Helga El-Kothany

Es ist nie zu früh, wenn man ein G’schenkle in Empfang nehmen darf”, sagt Osterhasengehilfe Rolf Kieser gut gelaunt, der mit Alltagsbegleiterin Maria Braun die vielen Zuhörer im Sonnensaal des Hauses Zabergäu zu einer musikalischen Osterfeier begrüßt. Aus Termingründen der Sängerinnen in diesem Jahr etwas früher als üblich.
Im Gepäck hat der Vorsitzende des mittlerweile 50 Jahre alten Fördervereins Altenheim Zabergäu/Leintal jede Menge Osterüberraschungen, 290 insgesamt: leckere Schlappohrhasen, noch fast warm direkt aus der Backstube von Marc’s Café in den Knipfelesweg gebracht, sowie Naschereien aus der Stockheimer Cassis-Manufaktur Heiko Danner. Zusätzlich erhalten die einzelnen Stationen noch Spielesammlungen zum gemeinsamen Zeitvertreib.
Neben den Bewohnern dürfen sich natürlich auch die Mitarbeiter des Altenheims sowie Irene Böhringer und die Besuchspaten über ein Osterpäckchen freuen, verbunden mit Rolf Kiesers Dank und Hochachtung für die menschliche Zuwendung und großartige Arbeit, die sie leisten.
Im Osterkorb steckt aber noch mehr: Nelli Holzki und ihr Damenensemble mit einem bunten Strauß frühlingshafter Melodien.
Und was passt am besten zur Jahreszeit? Schwungvolle Walzer! „Walzer sind der Inbegriff von Frühling und Liebe”, eröffnet Nelli Holzki den musikalischen Reigen und lädt zum Mitsummen und Mitschunkeln ein.
„Weißt du, wohin”, „Traumwalzer” - alle kurz von Nelli Holzki erläutert -, und für „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht” erntet Solistin Lilja Urbach, die „schönste Stimme des Zabergäus” laut Chorleiterin, kräftigen Applaus.
Wunderschön sind auch die russischen Volkslieder, wie fast alles von Elisabeth Zich am Klavier begleitet, die man nicht verstehen muss. Die spritzigen Melodien gehen auch ohne Worte ins Blut.
Neu im Ensemble ist eine junge Geflüchtete aus der Ukraine, die musikalisch mit dem Ensemble mit Wurzeln in Russland, Belarus und Kasachstan zeigt, wie man in Frieden miteinander leben und musizieren kann.
Nach Nelli Holzkis nachdenklicher Friedensbotschaft nimmt das Nachmittagskonzert mit „Santa Lucia” und der „Lalala“-Begleitung der Zuhörer sowie Offenbachs träumerischer „Barcarole” mit Orchesterbegleitung aus der Konserve sein positives Ende.
„Sie haben den Sonnensaal in einen Operettensaal verwandelt”, freut sich Rolf Kieser und überreicht auch dem Ensemble ein Osterpräsent.
Helga El-Kothany

Autor:

Förderverein Altenheim Haus Zabergäu e.V. aus Brackenheim

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