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Das Hotel Hubmann hat Friedrich Hubmann 4 Jahre nach seinem eigenen Haus, und im gleichen Jahr wie sein Mietshaus erbauen lassen. Der einst imposante, mehrstöckige Bau wurde 1898 im Stil der Neorenaissance gebaut. Ich kannte das Haus schon lange. Bin hunderte Male dran vorbei gelaufen. Auf den ersten, flüchtigen Blick erkennt man die Pracht von damals nicht. Aber wenn man genauer hinschaut ist es ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Es besitzt zwei Balkone, die von Eckerkern getragen werden und durch Zwerchhäuser hervorgehoben werden. Ein weiterer Balkon befindet sich an der Eckabschrägung. Überall an der Fassade kann man wunderschön ausgeführte figürliche Steinmetzarbeiten sehen. Auch an den Giebelfelder der Fenster sowie den Volutenkonsolen sind Steinmetzarbeiten zu bewundern.
In früheren Zeiten gab es im Erdgeschoss die Eingangshalle, sowie Restaurant, Café und Billardsalon. In den oberen Geschossen waren jeweils zwölf Hotelzimmer mit Bädern untergebracht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es ein sehr herrschaftliches Haus war. Und durch die damals schon angrenzenden Unternehmen gab es bestimmt auch keinen Mangel an Gästen.
Allerdings wurde das Hotel wohl schon ab 1930 für andere Zwecke genutzt. Wie z. B. für eine Druckerei. Danach wurden die oberen Geschosse zu Mietwohnungen umgebaut. Geblieben ist in der ganzen Zeit die Gastronomie im Erdgeschoß. Das Gebäude gehört zu den am längsten durchweg gastronomisch genutzten Gebäuden in dieser Straße.
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Noch immer tief beeindruckt vom Badehaus ging mein Weg nun zum Naturtheater mit Apollotempel. Auch dieses Ensemple schuf Nicolas de Pigage zwischen den Jahren 1761 bis 1775. Auf einem künstlich geschaffenen Felsen erhebt sich ein Rundtempel über dem Theater. Der Tempel ist Apollo, dem Gott des Lichts und der schönen Künste, geweiht. Aus Marmor steht er lyraspielend in der Mitte des Tempels. Entweder über unregelmäßige Stufen oder aber durch grottenähnliche Gänge im Felsenunterbau kann man zum...
Nachdem ich nun das Ende der Welt gesehen hatte, ging es weiter ins nahe gelegene Badehaus. Das Badehaus im Schlosspark ist wohl das einzige Gebäude das zu tatsächlichen Wohn- und Nutzzwecken gebaut wurde. Zwischen 1768 und 1772 ließ sich der Kurfürst diesen ganz privaten Rückzugsort erbauen. Nicolas de Pigage hat auch dieses Gebäude entworfen. Am barocken Hof gab es für den Kurfürst normalerweise keine Privatsphäre. In der Sommerresidenz Schwetzingen ging es schon ein bisschen lockerer zu....
Nachdem ich am nordwestlichen Rand des Parks das römische Wasserkastell und den Tempel der Botanik besichtigt hatte, gings dann weiter wieder Richtung Westen. Der Park ist so groß und durch seine vielen Wege auch recht unübersichtlich. Ich bin zuerst am Bassin der wasserspeienden Vögel angekommen. Hier spiegelt sich eine Fabel nach dem griechischen Dichter Aesop wieder, die besagt, dass der Uhu der einzige Vogel sei der seine Artgenossen tötet. Man sieht in einem Bassin den Uhu wie er einen...
Nachdem ich mich zuvor ein bisschen am Kreisparterre umgesehen hatte, bin ich nun weiter an der Orangerie vorbei zum nordwestlichen Teil des Parks. Dort befindet sich das Römische Wasserkastell mit römischem Aquädukt. Die Arkadenbögen des Aquädukts führen entlang des Leimbachs und dienen damit als Begrenzung des Gartens. Dieses Gebäude wurde schon von Anfang an von Nicolas de Pigage als Ruine geplant und diente als Mahnmal der Vergänglichkeit. Gebaut wurde es von 1779 bis 1780. Versorgt wurde...
Eine andere Stilrichtung - leuchtende Farben - dieselbe Kunstmalerin - ELLEN FRIDENBERG. Eine weitere graue Ortsnetzstation an der Max-Planck-Strasse in Sontheim ist jetzt nicht mehr nur ein Trafohäuschen, sondern eine Leinwand für Kunst, die die lokale Geschichte Sontheims aufgreift. Die historischen Schwarz-Weiss-Zeichnungen heben sich von einem modernen Hintergrund mit strahlenförmigen gelben und blauen Akzenten ab. So präsentiert Ellen Fridenberg die historischen Gebäude Sontheims in einem...
Nach meinem kurzen Rundumblick auf dem Schwetzinger Schlossplatz ging es dann an die Besichtigung des Schlossparks. Schon im Jahre 1350 wurde eine wehrhafte Wasserburg erwähnt. Nachdem der Besitz 1427 an den Kurfürsten Ludwig III. ging, wurde es mehrfach umgebaut und diente als Jagdschloss. Gegen Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde es zerstört. Danach wurde es unter Kurfürst Karl Ludwig wieder aufgebaut und im Pfälzischen Erbfolgekrieg erneut bis auf die Grundmauern zerstört. Seine heutige...
Schwetzingen hat einiges zu bieten. Mein Ausflug hat eigentlich nur dem Schlosspark gegolten. Aber schon vor dem Schloss, auf dem Schlossplatz, sieht man so Einiges. Nicht nur schöne alte Gebäude, sondern auch moderne Kunst. So gibt es dort einige Skulpturen zu sehen. Eine davon ist das "Glücksschwein von Schwetzingen" von Peter Lenk. Es wurde 2016 anlässlich des 1250. Geburtstag von Schwetzingen aufgestellt. Mit dieser Skulptur setzt die Stadt dem Kurfürsten Carl Theodor (*1724 – †1799; reg....
Nach dem Besuch des Landesgartenschaugeländes und der Blumenschau im Kreuzgewölbe sind wir gleich nach nebenan in die ev. Stadtkirche. Diese Kirche wurde 1724-29 als Jesuitenkirche erbaut. Von 1802 war sie Garnisonskirche. Seit 1817 ist sie die evangelische Stadtkirche. Schon von außen beeindruckt sie mit einer prunkvollen barocken Fassade. Im Inneren sieht man wenig Stuck, dafür aber umso mehr dekorativen Malereien. Das besondere im Moment aber ist, dass anlässlich der Landesgartenschau die...
Nach dem Besuch des Geländes der Landesgartenschau ging es dann weiter durch die Stadt zur Blumenschau. Die Blumenschau ist an einem besonderen Ort zu sehen. Im noch vollständig erhaltenen gotischen Kreuzgang der Basilika St. Vitus. Er wurde von 1468 bis 1473 errichtet. Und das bringt eine besonders schöne Atmosphäre. Leise, stimmungsvolle Musik unterstreichen diese Eindrücke noch. Und ich finde an diesem besonderen Ort kommen die floralen Kunstwerke besonders schön zur Geltung. Alle zwei...
Öhringen feiert dieses Jahr das 10 jährige Jubiläum der Landesgartenschau. Den Auftakt machte die „Öhringer Woche“ vom 30. April bis 4. Mai. In dieser Woche gab es ein vielfältiges Programm in der Stadt. Für die Besucher gab es viele Events, Mitmachprogramme und Führungen. Ich habe mich für eine historische Themenführung entschieden. Die Stadtführerin Fr. Lenz hat uns sehr unterhaltsam im historischen Gewand einer Bürgersfrau des 16./17. Jahrhunderts durch die Stadt geführt. Dabei hat sie uns...
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