Hope for Children und Edeka Ueltzhöfer engagieren sich für Kinder der schlimmsten Schule Heilbronns

Übergabe der Spendenpakete von links: Hauke Clausen und Lisa Ueltzhöfer von Edeka Ueltzhöfer, Franz Abfalder und Marco Fackler von Hope for Children, Rektorin Susanne Kugel, Födervereinsvorsitzende Suse Leder-Neumann und stv. Rektorin Tanja Heuver von der Neckartalschule
 
Der Bus war voll mit den Gabenpaketen. Lisa Ueltzhöfer und Hauke Clausen freuen sich.

Kinderhilfe, wo die Not am größten ist. Mit verschiedenen Aktionen über Sachspenden helfen wir den Schülern der Neckartalschule. Viele der Kinder kommen aus prekären Verhältnissen. Sie besitzen keine angemessene Kleidung, es fehlt an Schulmaterial, oft auch an Nahrung. Fahrräder sind Luxusgüter, die diese Familien nicht bezahlen können.

Die Neckartalschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Schwerpunkt Lernen. Das bedeutet die Entwicklung wird individuell dem Entwicklungsstand und dem Lernvermögen angepasst. Viele Schülerinnen und Schüler haben sowohl kognitive, als auch soziale Handicaps, d.h. Lernen in Gruppen, Regeln und Miteinander sind große Herausforderungen.

Die Bezeichnung „schlimmste Schule Heilbronns“ ist berechtigt, was sich jedoch nicht auf Schüler oder Lehrkräfte bezieht. Die Schule befindet sich in der ehemaligen Hauswirtschaftsschule in Böckingen, das Gebäude wurde in der NS-Zeit erbaut und war eine öffentliche Badeanstalt. Die Stadt sagt, dass das Schulhaus abgängig ist, weil sich eine Renovierung nicht lohnt. Das Regierungspräsidium sagt, dass das Haus viel zu klein ist. Alle hoffen auf einen Neubau, aber Entscheidungen gibt es noch nicht. Mini Klassenzimmer, ein provisorischer Feuerweg über Stühle durch das Fenster im 2.Stock, ein kleiner Schulhof mit einer Tischtennisplatte, weitere Bewegungsangebote gibt es im Schulbereich nicht. Leider hat diese Schule keine Lobby. Wo von uns sich jeder sofort auf dem Rathaus über die miserablen Verhältnisse beschweren würde, sind dazu die Eltern nicht in der Lage.

Wenn dann traumatisierte Kinder teilweise nicht mal einen Herd zuhause haben, ist die Not besonders groß. Daher wurde schnell die Idee geboren, den vorhandenen Gabenzaun mit dringend benötigten Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu bestücken. Mit Edeka Ueltzhöfer konnte ein Partner gefunden werden, der die passenden Pakete zum Selbstkostenpreis zusammen stellte und darüber hinaus der Schule weitere Pakete an Schulmaterialien schnürte. So kann Rektorin Susanne Kugel diese Pakete gezielt an die Kinder verteilen. Juniorchefin Lisa Ueltzhöfer und der stv. Marktleiter Hauke Clausen kamen am ersten Schultag mit einem randvoll beladenen Transporter, um die Pakete gemeinsam mit Franz Abfalder und Marco Fackler von Hope for Children in der Schule abzugeben. Für diese sehr großzügige Aufrundung der Sachspenden auf über 1250 Euro Warenwert bedankt sich Hope For Children ganz herzlich.
Ein weiterer Schwerpunkt wurde mit der Beschaffung von Fahrrädern gelegt. Über das Netzwerk des Hilfsvereins sind bisher 33 gebrauchte Räder gespendet worden, die gemeinsam aufbereitet werden und den Schülern beim Erlernen des Fahrens und für den Schulweg in Zukunft wertvolle Dienste leiste werden. Ein Flohmarkt für die Schule rundet das bisherige Engagement ab.

Im Namen der Kinder zeigten sich neben Rektorin Susanne Kugel ihre Stellvertreterin Tanja Heuver und die Fördervereinsvorsitzende Suse Leder-Neumann begeistert über das Engagement von Verein und Händler.
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