Vom Monte Miau zur Ruine der wilden Eber

Ein kleiner Abstecher vom Weg und schon eröffnet sich das Gelände zum Steinbruchsee am Katzenbuckel.
Der Kollege eines Wanderfreundes brachte den Stein ins Rollen. Eine Tour zum Katzenbuckel im Odenwald beschrieb er in den schönsten Farben. Deshalb machten sich die Wanderer mit d’r Gaby un em Erich zum Herbstanfang auf die interessante Reise in das Tertiär. Vor 65 Millionen Jahren entstand dieser Vulkanzeuge, den die Gruppe von Waldkatzenbach aus über den Katzensteig eroberte. Der Weg der Kristalle führte sie zuerst am Katzenbuckelsee und an der Schischanze vorbei und gestaltete den Aufstieg zum Turm sehr kurzweilig. Selbstverständlich wurde der Turm bestiegen und so die höchste Aussicht des Odenwalds mit 644 m erreicht. Zum Abstieg nutzen die Wanderer zuerst den HW 34 des Odenwaldklubs, der 90 km lang von Ladenburg nach Osterburken führt, und wechselten dann auf den Rundweg 36. Eine kleine Hütte beim Gewann Schrotstöck lud zur Mittagsrast ein. Nun ging die Reise steil bergab Richtung Eberbach. Zwei Stieleichen an der Dörrwiese sind zum Naturdenkmal ausgewiesen. Dafür lohnte sich der kurze Abstecher. Dann ging es wieder bergauf über einen Waldpfad, der von einer schottisch anmutenden Steinmauer eingefasst war. Tatsächlich handelt es sich hierbei um Wildmauern die zum Schutz der waldrandnahen Äcker errichtet wurden. Die Steine stammen aus der Ruine.
Die Ruine Eberbach ist nicht nur eine, sondern bestand aus drei Spornburgen, wobei die Vorder- und Mittelburg möglicherweise aufgrund Besitzstreitigkeiten einer Rechtsnachfolge getrennt wurden. Durch die bereits anfänglich bunten Wälder begleitete der Katzensteig die Wandergruppe hinauf an der ehemaligen Emichsburg vorbei, zurück nach Waldkatzenbach. Da die Strecke soviel Abwechslung bot, stellten die Wanderer erst am Parkplatz fest, dass sie fast 16 km und über 500 Höhenmeter so ganz nebenbei erwandert hatten.
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1 Kommentar
Eva Blankenbach aus Heilbronn | 04.10.2017 | 10:21  
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