Tipps fürs Energie und Sprit Sparen

Spritsparen hat gerade auch eine wichtige politische Dimension. Hier ein Aufruf, der in der Region im Netz kursiert
 
Wer rast, der zahlt drauf...geringere Geschwindigkeiten reduzieren die Spritkosten merklich
Für die Umwelt, für unseren Geldbeutel und um die Abhängigkeit von russischen Importen zu reduzieren, ist Energie- und Sprit-Sparen ein guter Weg. Das BUND-Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) zeigt Ihnen zum Beispiel, wo Sie bei Strom, Wärme und Mobilität im Vergleich zu anderen Haushalten mit Ihrem Energieverbrauch stehen. Das zahlt sich am Ende doppelt aus: fürs Klima und für Ihren Geldbeutel. Das Konto verwaltet digital alle Ihre Daten, Rechnungen und Zählerstände. Sie erkennen, wie sich Ihr Energieverbrauch in den vergangenen Jahren entwickelt hat – und in Zukunft entwickeln wird. Dafür liefert Ihnen das Konto übersichtliche und leicht verständliche Schaubilder und Tabellen. Sie sehen, wo Sie am meisten Energie sparen können und welchen Erfolg Ihre Sparmaßnahmen haben. Das Energiesparkonto zeigt Ihnen in allen Haushaltsbereichen die Veränderungen Ihres Energieverbrauchs. Es hilt Ihnen, Ihre Energiefresser zu entlarven. Dafür liefert es sogar individuelle Energiespartipps. So können Sie bei kleinen Anschaffungen im Haushalt oder bei größeren Modernisierungsmaßnahmen die richtigen Entscheidungen treffen. Mit dem Energiesparkonto können Sie auch Ihren Verbrauch und Ihre Kosten mit ähnlichen Haushalten vergleichen. Apropos vergleichen: Die mehr als 100.000 Besitzer eines Energiesparkontos sparen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt Jahr für Jahr mehr als doppelt so viel Energie ein. Das lässt sich am Jahresende auf dem Girokonto ablesen. Denn Energie sparen, heißt Geld sparen.

Und wie spare ich Sprit beim Autofahren?

Klar, das meiste sparen Sie ein, wenn Sie das Auto stehen lassen, besonders bei kurzen Fahrten, die Sie zu Fuß oder per Rad erledigen können. Da bei kaltem Motor Ihr Wagen Auto am meisten Sprit verbraucht, kombinieren Sie nötige Erledigungsfahrten. Vermeiden Sie unnötiges Bremsen durch eine vorausschauende Fahrweise. Gehen Sie z. B. frühzeitig vom Gas vor Ortschaften oder roten Ampeln und nutzen Sie die Motorbremse, statt abrupt abzubremsen. Je höher die Drehzahl, desto teurer: Bei Anfahren schalten Sie deshalb schon bei einer Drehzahl von ca. 2000 U/min hoch und schalten Sie erst zurück, wenn der Motor ruckelt oder zu Brummen beginnt. Vermeiden Sie Leerlaufzeiten über 20 Sekunden. Wenn Ihr Fahrzeug keine Start-Stopp-Automatik hat, schalten Sie selbst den Motor aus. Reduzieren Sie Standheizung, Licht, Lüftung, Klimaanlage etc., wenn nicht nötig. Die Klimaanlage kann z. B. bis 1,5 l Kraftstoff auf 100 km kosten. Fahren Sie nicht unnötigen Ballast spazieren (z. B. Fahrradträger), jedes Gewicht kostet Sprit. Auch die Reifen sind wichtig: Zu wenig Luftdruck kostet Sprit. Sie können auch Energiesparreifen aufziehen.

160 km/h kostet zwei Drittel mehr Sprit als Tempo 100

Und last but not least: Runter vom Gas auf der Autobahn. Laut Berechnung des ADAC liegt der Verbrauch bei einer Fahrt mit 160 km/h bis zu zwei Drittel höher als bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h. So empfiehlt auch der TÜV ein Tempo von 70 bis 80 Prozent der Höchstgeschwindigkeit und setzt das Limit bei 130 km/h.
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