Kulinarische Fahrt ins Hohenloher Ländle

Die Wurzel der Chicore hat viel zu erzählen
Ziel war der Biolandhof von Vogt in Blaufelden. Vom Chef persönlich wurde die Gruppe schon an der Straßenkreuzung empfangen. Der Gästeraum war bis auf den letzten Platz gefüllt als es nach der herzlichen Begrüßung ein 5-Gänge-Chiccorée-Menue vom Feinsten gab. Selbstgebackenes Brot mit Emmer, Gewürzen und darauf „Oubatzter“ vom eigenen Camenbert! Als Suppe, überbacken, als pikanter Salat und zum Dessert süßer Salat, alles aus Bio-Chicorée. Alfred Vogt berichtete, wie er als Milchbauer zum Gemüseanbauer wurde. Nach vielen Schwierigkeiten gelang es, das Gemüse auf dem eigenen Hof biologisch, d.h. im Erdanbau, zu züchten. Von der Aussaht im Freien bis zur Ernte dauert es 2 Jahre. Viele Arbeitsschritte sind erforderlich, bis aus kleinen Samen das gesunde Gemüse wird. Ursprungspflanze ist die wilde Wegwarte. Die Kraft der rübenartigen Wurzel zeigt sich wenn im dunkeln Keller nach 25 Tagen köstliches Gemüse geerntet werden kann. Davon konnten sich die Gäste dann überzeugen! Geschmacklich ist der in Erde gezogene Chicorée nicht mit dem in Nährlösung gezogenen, den es im Supermarkt zu kaufen gibt, zu vergleichen. Nach diesem informativen Besuch wurde auf dem Heimweg Rast in der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Wolpertshausen gemacht, wo ebenfalls tüchtig verzehrt und eingekauft wurde. RS
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