Sankt Martin - dieses Jahr einmal anders

Greta, Anna und Sarah spielten die beliebte Martinslieder (Foto: S. Gall)
Neckarsulm: Marktplatz | Schon seit unzähligen Jahren begleitet das Kolping-Blasorchester die Neckarsulmer Martinsumzüge, und vor allem die Nachwuchs-Musiker fragten sich schon im frühen Herbst, ob sie in diesem denkwürdigen Jahr wohl darauf verzichten müssten.

Doch dann dachten sich einige Lehrer und Schüler der Katholischen Fachschulen Sankt Martin eine Alternative zum lieb gewonnenen Martinsumzug aus: sie präsentierten eine Woche lang jeden Abend in der Innenstadt eine Art Stationenlauf mit Film, Liedern, Tänzen und Spielen (vom Albert-Schweitzer-Gymnasium über die Stadtmauer und den Marktplatz bis zur Katholische Stadtpfarrkirche St. Dionys ). Hierbei konnte jede Familie - die meisten von ihnen mit ihren Laternen - in ihrem eigenen Tempo und mit genügend Abstand zu den anderen auf ihrem eigenen Martinsweg die Geschichte des Heiligen St. Martin nachvollziehen und den Kindern begreifbar machen. 

Bei der Planung wurde das Kolping-Blasorchester natürlich nicht vergessen, und so war angedacht, an einer weiteren Station die bekannten Martinslieder zu spielen, worauf sich vor allem die Kinder freuten. Doch durch immer weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens wurde die Vorfreude wieder getrübt ... Was tun? Jugendleiterin Susanne Gall hatte die Idee und packte ihre Schützlinge in Grüppchen zu je zwei Haushalten - diese konnten dann unter Einhaltung sämtlicher Vorschriften und Schutzmaßnahmen an einigen Tagen ebenfalls auf dem Marktplatz musizieren. Vor der Kreissparkasse warteten sie auf die vorbeiziehenden Grüppchen und gaben ihr breites Repertoire an Laternen- und Martinsliedern zum Besten.  Das wurde auch gebührend belohnt mit Applaus und einem kleinen Trinkgeld in die bereitgestellte Trommel. Dieses soll für die Jugendarbeit verwendet werden, und beim - für irgendwann, "wenn wir aus dem Gröbsten raus sind" -  geplanten Probewochenende zum Einsatz kommen, das in diesem Frühjahr leider nicht stattfinden konnte.

DANKE an alle Verantwortlichen und Mitwirkenden!
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