Seniorenfeier Oberstenfeld 2019 - Schee war´s

Blick ins Bürgerhaus
 
Bürgermeister Markus Kleemann
 
Wengerter Jürgen Wirth im Gespräch mit Pfarrer John Walter Siebert
Fast 400 Seniorinnen und Senioren aus Oberstenfeld strömten am vergangenen Sonntag in das wunderschön frühlingshaft geschmückte Bürgerhaus. Traditionell lud die bürgerliche Gemeinde unter Mitwirkung der kirchlichen Gemeinden alle Bürgerinnen und Bürger aus Oberstenfeld, die im Laufe des Jahres 2019 ihren 70. Geburtstag feiern dürfen oder älter sind, zur jährlichen Seniorenfeier ein.

Der erste Teil des Seniorennachmittags stand größtenteils unter dem Motto „Informationen und Impulse“.

Zunächst stimmten aber Bernd Würth am Klavier und Susanne Siebert am Saxophon die Gäste musikalisch auf einen kurzweiligen Nachmittag ein.

Im Anschluss begrüßte Bürgermeister Markus Kleemann alle recht herzlich.
Erfreut zeigte er sich darüber, dass wieder einmal so viele Seniorinnen und Senioren der Einladung zum Seniorennachmittag gefolgt sind und Interesse an den Entwicklungen in Oberstenfeld, Gronau und Prevorst haben.
In einem umfassenden Überblick informierte Bürgermeister Markus Kleemann die anwesenden Gäste über aktuelle und künftig anstehende Projekte in der Gemeinde. Er thematisierte dabei unter anderem die derzeit laufende Sanierungen des Stiftsgebäudes und des Sanitär- und Umkleidetrakts im Mineralfreibad Oberes Bottwartal, die Errichtung der Stiftung „Burg Lichtenberg Oberstenfeld“ und die daraus resultierenden Konsequenzen, bevor er zur finanziellen Lage der Gemeinde Oberstenfeld überleitete.
Darüber hinaus erläutere er anhand von Bildern die Aktivitäten und das Engagement der Kommune im Umwelt- und Naturschutz, in Kunst und Kultur, für Vereine und Gewerbetreibende, im Bereich der Kinderbetreuung, bei der Entwicklung des Werzalitgeländes und vieles mehr.
Er fasste zusammen, dass wir alle in einer Gemeinde mit hoher Qualität leben. Sei es als Wohnort, als Wirtschafts- oder Kulturstandort und nicht zuletzt als familienfreundliche Kommune. „Diese Qualität wollen wir erhalten und, wo möglich, ausbauen“, so Bürgermeister Markus Kleemann. „Daher sind wir auch in vielen unterschiedlichen Bereichen unterwegs und bewegen und gestalten viel.“

Danach hielt Pfarrer John Walter Siebert gemeinsam mit Wengerter Jürgen Wirth eine kurzweilige Andacht. Beide hatten sich dafür extra „Arbeitskleidung“ angezogen.
In ihrem Beitrag übertrug Herr Pfarrer Siebert die von Herrn Wirth angesprochenen Krankheiten im Weinbau, wie Würmer, Mehltau, Milben, Spinnen und Mauke auf die Nöte bei den Menschen. So waren das dann zum Beispiel: Unzufriedenheit, Leid, Schmerzen, Vergesslichkeit und Angst.
John Walter Siebert hatte aber für alle menschlichen „Krankheiten“ das passende Spritzmittel parat. Nämlich einen „Spritzer Dankbarkeit“. Er zeigte mit dieser Andacht auf, dass nicht alles als selbstverständlich hingenommen werden sollte, sondern die Menschen vielmehr Gott dankbar sein sollten für das was in ihrem Leben gut ist.

Nach dem gemeinsamen Lied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ und einem Gebet wurde in die Kaffeepause gestartet. Diese wurde für anregende Gespräche genutzt.

Der zweite Teil der Seniorenfeier begann mit einem Überraschungsprogrammpunkt von Bürgermeister Markus Kleemann. Mit großer Freude verfolgten die Gäste einen mit Musik untermalten Bilderrückblick des vergangenen Jahres. Alle waren begeistert von den wunderschönen Bildern aus Oberstenfeld, Gronau und Prevorst. Nicht selten ging ein Raunen durch den Saal, auch weil angeregt darüber diskutiert wurde, wo dieses Bild entstanden sein könnte. Es herrschte Einigkeit darüber, dass es sich bei uns in der Gemeinde sehr gut leben lässt.

Nun übernahm die Hauptamtsleiterin Ulrike Ebert die Moderation und nutzte die Gelegenheit, die an Lebensjahren ältesten anwesenden Gäste herzlich zu grüßen. Die an Lebensjahren älteste anwesende Seniorin war wieder einmal Frau Amalie Wallner, die auf stolze 96 Lebensjahre zurückblicken darf. Der an Lebensjahren älteste anwesende Senior war in diesem Jahr Herr Schedler, der Ende 2018 seinen 97. Geburtstag feiern konnte.
Beide durften sich über eine kleine Aufmerksamkeit aus den Händen von Bürgermeister Markus Kleemann freuen.

Dann ging es flott weiter im Programm. Die Kleinsten vom Kindergarten Hauäcker ließen es sich nicht nehmen, die anwesenden Seniorinnen und Senioren mit mehreren Liedern zu unterhalten. Nach dem sie die Gäste mit Winken, Klatschen und Stampfen begrüßt hatten, sangen sie davon, dass Oma und Opa einfach die Besten seien. Sie beendeten ihren Auftritt mit dem Schubi – Dubi – Tanz und spätestens da waren alle verzaubert von den kleinen Sängerinnen und Sängern.

Noch mehr Tempo sollte folgen: Die Tanzgruppe „No Limits“ des TSV Gronau unter der Leitung von Pia Schlüter heizte den Gästen ein. Mit dem Stück „Wir Marionetten im Puppenhaus“ tanzen sie auf ein Medley verschiedener Songs. Die Freude der Tänzerinnen übertrug sich aufs Publikum und selbst Hebefiguren wurden mit einer Leichtigkeit umgesetzt.

Gleich im Anschluss stellte die Tanzgruppe „Black Engels“ der Abteilung „Fitness & Trends“ des SKV Oberstenfeld unter der Leitung von Andreea Tiron ihr Können zur Schau. Zu verschiedenen Liedern von unterschiedlichen Interpreten brachten sie viel Schwung auf die Bühne und selbst im Saal wurde fleißig mitgewippt und geklatscht.
Abschließend verteilten Sie zum Lied „Weiße Rosen aus Athen“ weiße Rosen an die Seniorinnen und Senioren.

Zum Ende bedankte sich Bürgermeister Markus Kleemann recht herzlich bei Frau Ebert für die Moderation und bei Frau Perlinger für die Organisation des Nachmittags. Frau Perlinger organisiert die Seniorenfeier seitens der Verwaltung schon seit dem Jahr 2005. Da sie Ende des Jahres in ihren wohlverdienten Ruhestand geht, war die diesjährige Feier die letzte, die sie organisierte. Dies nahm Herr Kleemann zum Anlass, ihr mit einem Blumengruß ein großes Dankeschön auszusprechen.

Sein ganz besonderer Dank im Namen der Gemeindeverwaltung ging an die Akteure, die das Bühnenprogramm des Seniorennachmittags bereicherten, und vor allem auch an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfern der Kirchengemeinden, des Gemeinderats, des Deutschen Roten Kreuzes und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, ohne die eine solche Veranstaltung nicht gestemmt werden könnte.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
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